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Kosmetikverpackungen

Verbraucher entscheiden oft auf den ersten Blick, ob sie ein Produkt kaufen möchten oder nicht. Dabei hat die Verpackung eine große Relevanz im Entscheidungsprozess. Im Kosmetik- und Hautpflegebereich gibt es eine enorme Auswahl an Produkten, die einen zur Verfügung stehen. Kosmetikhersteller müssen sich dieser Situation anpassen, damit Ihre Ware gekauft wird und ein entsprechender Umsatz nachgewiesen werden kann. Um den potenziellen Käufer zum Kauf eines Produktes zu animieren, wird die Kosmetik mit neuen und interessanten Verpackungsdesigns in Szene gesetzt. Sozusagen ein „Blickfang am Point of Sale“.

Mit Kosmetik assoziieren viele Verbraucher nicht nur Make-up, Schönheit oder Parfüm, sondern auch Wellness, Entspannung, Körperpflege und Natur. Diese Angaben werden genutzt, um für Kosmetikverpackungen ein ansprechendes Design zu gestalten. Statt simplen Verpackungen  bevorzugen Verbraucher eher aufwendig und kreativ gestaltete Verpackung oder Etiketten. Der Kreativität sind bei der Gestaltung des Verpackungsdesigns keine Grenzen gesetzt.

Im folgenden Text möchten wir Sie umfangreich über Kosmetikverpackungen informieren. Sie erfahren, was Kosmetik ist und wie Sie Ihre Verpackung am besten hervorheben, um potenzielle Kunden von Ihren Kosmetikprodukt zu überzeugen.

Creme in Glasflasche mit Etikett

Was ist Kosmetik?

Kosmetik ist keine moderne Erfindung der Neuzeit, lediglich die Auswahl und Menge der Produkte hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Das Wort Kosmetik, kommt aus dem Griechischen „Kosmeīn“ und bedeutet übersetzt „ordnen oder schmücken“. Um 1400 v.Chr. wurden bereits in Ägypten Badezusätze und Öle für Massagen angerührt. Auch Cremes, Parfüms und Salben wurden hergestellt, um den Körper zu säubern oder schön zu halten. Eine Vielzahl von Utensilien, welche bei Ausgrabungen gefunden wurden, bestätigen diese Aussage.

Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gelten Kosmetika nur als „Substanzen, die dafür vorgesehen sind, äußerlich mit dem menschlichen Körper (Haut, Nägel, Haare), den Zähnen und den Mundschleimhäuten in Berührung zu kommen.“

Kosmetikprodukte dienen vorwiegend zur Reinigung, Parfümierung, Veränderung des Aussehens, zum Schutz, zur Beeinflussung des Körpergeruchs und um den Körper in gutem Zustand zu halten. Diese Eigenschaften werden von den folgenden Produkten erzielt

  • Badezusatz
  • Deos
  • Hautcreme
  • Nagellack
  • Parfüm
  • Rasierschaum
  • Seife
  • Schminke
  • Sonnencreme
  • Zahnpasta

Unsere Bestseller für Kosmetikverpackungen

Mittel, welche nicht als Kosmetik gelten, obwohl Sie zur Verschönerung dienen, sind beispielsweise Substanzen zur Einnahme, Inhalation, Injektion oder auch Insektenschutz. Ebenso sind Pflegeprodukte für Tiere keine Kosmetik.

Damit Kosmetik auf dem Markt in Deutschland zugelassen wird, muss diese den festgelegten Vorschriften entsprechen. Dabei ist es egal wie groß die Produktion ist: Ob kleine oder große Hersteller von Kosmetik – alle kosmetischen Produkte müssen sorgfältig hergestellt und anschließend außerordentlich geprüft werden. Jeder Hersteller ist dazu verpflichtet eine Sicherheitsbewertung der Kosmetikprodukte von einem einschlägigen Experten vornehmen zu lassen. Eine Zulassung muss hingegen nicht zwingend beantragt werden. Kosmetische Produkte unterliegen strengen Vorschriften und der amtlichen Kontrolle genauso wie Lebensmittel oder andere Verbraucherprodukte.
Ziel von Kosmetik ist es die Schönheit einer einzelnen Person zu wahren. Kosmetik kommt besonders für die tägliche Hygiene aber auch als Kaschierung des Älterwerdens zum Einsatz. Die Pflege der Haut steht hierbei im Fokus. Die Haut soll sauber, geschmeidig, fest und „jung“ bleiben. Gleichzeitig dienen Kosmetikprodukte auch zur Hervorhebung bestimmter Gesichtspartien.

Welche Kosmetik gibt es?

Es ist schwer, eine klare Trennlinie zwischen den verschiedenen Kosmetikprodukten zu finden, welche auf dem Markt existieren. Jedoch gibt es einige Möglichkeiten, mit denen sich die Kosmetikprodukte in verschiedene Segmente einteilen lassen. Grundlegend kann Kosmetik in pflegende/reinigende und dekorative Kosmetik eingeteilt werden – davon gibt es fünf Teilbereiche:

  • Hautpflegeprodukte und Reinigungsprodukte – dazu zählen Seife, Duschgel, Badezusätze; Produkte zum Schutz vor Mückenstichen; Produkte mit besonderen Anwendungen wie Gesichtsmasken; Kosmetik zum Ausgleich des Hydro-Lipid-Films der Haut wie Creme, Lotion, Gel, Salbe, UV-Schutz etc
  • Kosmetika für die Mund- und Zahnpflege, dazu zählen beispielsweise Zahnpasta, Mundwasser, Zungenreiniger, Zahnseide, Pflege für den Zahnersatz…
  • Kosmetik für das Haar, wie Shampoo, Spülungen, Haarfestiger, Haarfärbemittel, Haarkuren, Haaröl …
  • Dekorative Kosmetik wie Make-up, Augen- und Lippenpflege, Selbstbräunungsmittel, Haarentfernungsmittel.
  • Kosmetik für die Beeinflussung des Körpergeruchs wie Deodorant und Parfum.

Die Kosmetikprodukte können außerdem für die verschiedenen Geschlechter und Altersgruppen unterteilt werden. Frauen steht allein durch die breite Auswahl an Make-up-Produkten ein größeres Kosmetikangebot zur Verfügung im Gegensatz zu Männern. Dennoch stieg auch bei den Männern in den vergangenen Jahren das Interesse an der Pflege und Verschönerung des Körpers. Zum Beispiel gibt es spezielle Pfleglinien, welche auf Männer zugeschnitten sind, wie etwa Bartpflegesets oder Make-up-Produkte zur Abdeckung von Hautunreinheiten.

Verschiedene Schminkprodukte

Auch für Babys, Kleinkinder und Senioren gibt es spezielle Kosmetikprodukte. Die Bedürfnisse von junger Haut und „älterer“ Haut unterscheiden sich erheblich. Dabei werden auch die Verpackungen der Produkte unterschiedlich gestaltet. Eine jüngere Zielgruppe erhält meist ein auffälliges buntes Design, wo hingegen für Erwachsene ein schlichtes, aber ausdrucksstarkes Design gewählt wird. Um die Haut zu schonen und mögliches „Brennen in den Augen“ zu vermeiden, werden Kosmetika für Kinder besonders mild hergestellt. Bei Senioren werden „fetthaltige“ Kosmetika bevorzugt, damit die Haut Feuchtigkeit erhält.

Verschiede Kosmetikverpackungen unbedruckt - Tuben, etc.

Auch Naturkosmetik erhält unter den Kosmetika eine Extrasparte. Naturkosmetik ist in den vergangenen Jahren preisgünstiger geworden und auch in vielen Drogerien zu finden. Diese Art der Kosmetik darf so bezeichnet werden, wenn Ihre Inhaltsstoffe nur aus natürlichen Zutaten bestehen. Hersteller von Naturkosmetik sind dazu verpflichtet sich an die Standards des Naturkosmetiksigels zu halten, darunter zählen:

  • Strengere Verbote für Tierversuche
  • Naturkosmetik ist nicht gleich Biokosmetik
  • es sind nur wenige chemische hergestellte Stoffe erlaubt/pflanzliche Öle dürfen festgelegte chemische Reaktionen nicht beeinflussen
  • Inhaltsstoffe auf Erdölbasis, Silikone und Polyethylenglycol (PEG) sind verboten
  • Problemstoffe (Mikroplastik) sind verboten

Außerdem muss darauf geachtet werden, dass die Lagerung und die Haltbarkeit von den Inhaltsstoffen nicht beeinflusst wird. Die Naturkosmetik sollte möglichst kühl und dunkel gelagert werden, damit sie länger haltbar bleibt.

Auch die Verpackungen von Naturkosmetik werden demnach nachhaltiger gestaltet, damit sofort auf eine „Natürlichkeit“ hingewiesen wird. Die Verpackungen sollten möglichst umweltschonend und recycelbar hergestellt werden.

Verpackungsmöglichkeiten für Kosmetika

Kosmetikverpackungen haben eine hohe Leistungsfähigkeit: Die Verpackung muss stabil und sicher sein, den Inhalt vor Keimen und Oxidationen schützen und es dürfen keine gesundheitlich bedenklichen Stoffe an die Produkte abgegeben werden. Zugleich muss die Verpackung aber viele Informationen für den potenziellen Kunden wiedergeben und in einem ansprechenden Design gestaltet sein. Wir zeigen Ihnen einige Möglichkeiten auf, wie Sie Ihr Kosmetikprodukt verpacken können.

Faltschachteln

Faltschachteln sind ein Klassiker unter den Kosmetikverpackungen egal ob als Primär- oder Sekundärverpackung. Üblicherweise werden kleine Faltschachteln als Umverpackung für Tuben, Tiegel und Fläschchen verwendet. Sie können aber auch als Primärverpackung genutzt werden, beispielsweise für feste Seifen/Shampoos. Eine vielfältige Gestaltung der Schachteln zum Beispiel durch Aufdrucke, Farben, Beschichtungen oder Veredelungen (Blind-, Heißfolienprägung etc.) ist auch möglich.

Sie sind einfach aufzustellen, haben ein geringes Gewicht und sind handlich. Zudem bieten die Schachteln ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist außerdem möglich viele Informationen über das Produkt und dessen Inhaltsstoffe auf die Verpackung zu drucken. Demnach bietet die Faltschachtel sowohl Sicherheit als auch eine ansprechende Optik. Für die Faltschachteln gibt es verschiedene Modelle – Sie haben die Wahl zwischen:

Rosane Faltschachtel als Kosmetikverpackung
Verschiedene Parfuems mit Etiketten

Etiketten

Neben einem ansprechenden Design muss eine Kosmetikverpackung dem Kunden auch notwendige Verbraucherinformationen liefern. Dazu sind vor allem Etiketten gedacht. Diese werden direkt auf die Primärverpackung geklebt.

Die EU-Kosmetik-Verordnung regelt die wesentlichen Anforderungen und Verpflichtungen bei kosmetischen Mitteln. Die Verordnung verlangt unter anderem, dass die kosmetischen Produkte in deutscher Sprache gekennzeichnet werden müssen, besonders die Anwendungs- und Warnhinweise. In Artikel 19 der EU-Verordnung über kosmetische Mittel heißt es wie folgt:

„Es sollte genau festgelegt werden, welche Angaben für die zuständigen Behörden zur Verfügung zu halten sind. Diese Angaben sollten alle notwendigen Hinweise über Identität, Qualität, Sicherheit für die menschliche Gesundheit und die angepriesenen Wirkungen des kosmetischen Mittels umfassen. Insbesondere sollte diese Produktinformation einen Sicherheitsbericht für das kosmetische Mittel enthalten, in dem belegt wird, dass eine Sicherheitsbewertung durchgeführt worden ist.“

Neben den wichtigen Angaben und Gestaltungsmöglichkeiten müssen Etiketten auch noch andere Anforderungen für Kosmetikprodukte erfüllen können. Die Etiketten sollten qualitativ hochwertig sein, damit Sie auch schwierigen Bedingungen standhalten können. Zum Beispiel werden häufig Öle und Wasser in der Kosmetikindustrie eingesetzt. Das Etikett sollte demnach wasser- und feuchtigkeitsabweisend sowie permanent haftend sein, damit es weiterhin lesbar ist und wichtige Informationen erhalten bleiben. Unter anderem gibt es die folgenden Etiketten:

  • Bedruckte Etiketten – sind Etiketten auf Rolle mit Aufdruck, werden universal eingesetzt
  • Unbedruckte Etiketten – Etiketten ohne einen Aufdruck für die individuelle Etikettierung
  • Bogenetiketten – werden in Form von Papierbögen hergestellt und sind für kleinere Auflagen gedacht, beispielsweise fürs Büro und Promo-Sticker
  • Booklet-Etiketten – sind Mehrlagenetiketten und gleichzeitig Packungsbeilage
  • Sandwichetiketten – bestehen aus mehreren Lagen, die einzelnen Schichten werden übereinandergelegt
  • Wickeletiketten – Etiketten zum umwickeln von zylindrischen Verpackungen mit unbegrenzter Informationsfläche

Zu den am häufigsten verwendeten Etiketten gehören die bedruckten Etiketten auf Rolle (Rollenetiketten). Kleinere bis mittlere Auflagen können mit dem Digitaldruck gedruckt werden. Diese Art von Etiketten eignen sich für alle Formen von Kosmetikverpackungen, egal ob Kunststoffflaschen, Tiegel und Dosen aus verschiedenen Materialien, Tuben, Pumpflaschen, oder Puderdosen. Einen zusätzlichen Schutz können die Etiketten durch eine Beschichtung mit Schutzlack oder Schutzlaminat erhalten. Handelt es sich hingegen um Naturkosmetik, sollte möglichst auf eine umweltfreundliche Beschichtung zurückgegriffen werden.

Tuben

Laminattuben werden in der Kosmetikbranche für pastöse bzw. halbflüssige Produkte eingesetzt, wie Make-up, Zahnpasta, Duschgel, Creme oder auch Haarfärbemittel. Je nach Inhalt werden verschiedene Materialien für die Tuben verwendet beispielsweise Aluminium-, Laminat- oder Kunststofftuben. Die Tuben sind geeignete Füllgüter welche gern aus Sicherheits- und Hygienegründen genutzt werden. Bei den Tuben handelt es sich um eine Primärverpackung, die wie folgt aufgebaut sind:

  • Tubenkörper
  • Tubenschulter
  • Tubengewinde
  • Tubenverschluss
  • Tubensiegel
Tuben mit Duschgel befüllt

Laminattuben haben eine kleine Austrittsöffnung am Tubenhals, dadurch wird der Kontakt des Füllgutes mit der Umwelt minimiert und die Haltbarkeit des Inhaltes verlängert sich. Zudem sind Tuben wiederverschließbare Behältnisse und können ihren Inhalt mithilfe der kleinen Austrittsöffnung punktgenau dosieren. Es gibt zwei verschiedene Verschlussarten:

  • Prellverschluss – zwei Elemente sind mit einem Scharnier verbunden, mithilfe von Druck werden die beiden Elemente zusammengesteckt oder wieder geöffnet
  • Schraubverschluss –ein Kunststoffverschluss (oder auch anderes Material möglich) wird auf das Gewinde des Behälters „geschraubt“

Die Tubenoberfläche dient dann als Informations- und Werbeträger für Ihr Produkt. Durch ihren ausgezeichneten Barriereschutz, ihre hohe Elastizität und ihre einfache Verpackungs- und Nutzungseigenschaften sind Tuben eine bevorzugte Verpackungsoption für Kosmetika.

Beutelverpackung mehrfarbig

Beutelverpackungen

Beutelverpackungen sind bedruckte Verpackungen in einer Beutelform. Die Beutel sind vielseitig, schützen Ihr Produkt und bieten viel Platz für den Inhalt. Im Kosmetikbereich werden sie beispielsweise für flüssige Handseife als Nachfüllpack oder Badesalz verwendet. Es gibt sie als Standard-Standbodenbeutel oder unbedruckte Standbodenbeutel und das jeweils in verschiedenen Formaten sowie unterschiedlichen Materialien:

  • Weiße Folie (PET/PE-EVOH-PE)
  • Metallisierte Folie (PET/PE)
  • Transparente Folie (PET/PE-EVOH-PE)
  • Braunes Naturpapier/PE
  • Weißes Papier/PE mit EVOH

Kosmetikverpackungen designen und veredeln

Stilvoll verpackte Kosmetikprodukte kommen besonders gut bei Ihren potenziellen Kunden an. Durch eine individuelle Produktverpackung können Sie einen Wiedererkennungswert schaffen. Hochwertige Kosmetikprodukte treten dadurch in den Vordergrund und schaffen ein Unterscheidungsmerkmal zu Ihrer Konkurrenz. Ihr Design können Sie individuell gestalten, egal ob Sie Ihr Motiv aufdrucken lassen oder eine bestimmte Botschaft vermitteln möchten – nutzen Sie bei der Gestaltung so viele Alternativen wie möglich.

Nachdem Sie sich für eine geeignete Verpackung entschieden haben, können Sie mit dem Design beginnen. Wichtig ist, dass Informationen und Angaben zum Produkt gut leserlich und erkennbar sind. Eine zusätzliche Veredelung oder Beschichtung ist ein weiteres Highlight, welches Sie einsetzen können. Es gibt eine große Auswahl an Veredelungsmöglichkeiten, davon möchten wir Ihnen gern drei Arten detaillierter beschreiben:

Laminierung

Mit einer Laminierung können Sie das Grundmaterial Ihrer Faltschachtel vollflächig mit einer Folie bekleben lassen. Die Folie dient vor allem für den Schutz vor mechanischen Abrieb und anderen Umwelteinflüssen. Die Struktur der Oberfläche kann ebenfalls verändert werden – zum Beispiel können Sie eine brillante, matte oder eine reflektionsfreie Ummantelung wählen. Mittlerweile gibt es auch umweltfreundliche Beschichtungsmöglichkeiten, welche auf Biopolymer basieren.

Faltschachtel für Seife mit Laminierung
Kosmetikverpackung mit Veredelung innen

Lackierung

Die Lackierung ist eine sehr beliebte Veredelungstechnik. Die Kosten für eine Lackierung sind Dank neuster Druckmaschinen auch viel geringer als früher. Eine Lackierung kann ganzflächig oder partiell aufgetragen werden, um ein Logo oder Motiv hervorzuheben. Es gibt eine Vielzahl von Lacken, welche Sie nutzen können, wie Ultraviolette Lacke oder Dispersionslacke. Durch die Lackierung erhalten die Schachteln gleichzeitig einen effektiven Schutz vor Feuchtigkeit, Schmutz, Kratzern, Fette, Öl etc.

Prägung

Durch unterschiedliche Prägetechniken können Sie schöne Effekte auf Ihrer Verpackung erzielen. Das Prägen ist eines der ältesten Verfahren zum Veredeln von Druckerzeugnissen. Geprägt wird üblicherweise mit einem Prägestempel. Mit dem Stempel wird dem Trägermaterial eine dritte, fühlbare Dimension hinzugefügt. Dadurch wird die Oberfläche Ihrer Verpackung dauerhaft verformt. Auch beim Prägen gibt es unterschiedliche Verfahren mit großartigen Endergebnissen. Zum Beispiel wird beim Blindprägen eine hochgeprägte oder tiefgeprägte Verformung mit dem Prägestempel erzielt. Bei der Planprägung (oder auch Reliefprägung) wird ebenfalls mit einem Stempel geprägt – jedoch nur von einer Seite. Weiterhin gibt es noch das Heiß- und Kaltfolienprägen.

Faltschachtel mit silberner Prägung

Heißfolienprägen ist das Übertragen von Prägefolie mit Druck und Wärme auf das zu veredelnde Material, ohne das eine Verformung entsteht. Das Kaltfolienprägen wird hingegen ohne Prägewerkzeug oder hohen Temperaturen durchgeführt. Die Prägefolie wird vor dem Druck auf dem Material aufgeklebt. Tatsächlich ist zu erkennen, dass ein umfangreiches Angebot besteht, um Ihre Kosmetikverpackung mit einer Veredelung oder Beschichtung hervorzuheben, damit Sie am Point of Sale punkten können. Neben den einzigartigen und schönen Designs erhält Ihre Verpackung gleichzeitig eine Schutzbarriere vor äußeren Umwelteinflüssen.

Nachhaltigkeit und Kosmetikverpackungen

Natürlichkeit und Nachhaltigkeit gehen in der Kosmetikbranche mittlerweile Hand in Hand. Sowohl die Inhaltsstoffe als auch die Verpackung der Kosmetik werden inzwischen immer natürlicher und als Must-have in der Beautyszene angesehen. Die Verpackung sollte möglichst umweltfreundlich und ressourcenschonend in der Herstellung und Entsorgung sein. Auch der Verzicht auf tierische Inhaltstoffe hat in den letzten Jahren zugenommen und wird auf der Verpackung per Siegel oder Prüfzeichen kommuniziert. Der Markt für Pflege- und Schönheitsprodukte ist riesig – die Kundenerwartung dementsprechend hoch. Durch die steigenden Energie- und Rohstoffkosten ist die Herstellung von Verpackungen aufwendiger geworden. Nachhaltigkeit wird deshalb nicht nur bei den Kunden hoch angesehen, sondern auch für die Hersteller von Verpackungen. Beispielsweise werden als Rohstoff bereits Bambus- und Schilffasern eingesetzt.

Auch die Grasfaser wird gern als Basis für die sogenannten Naturkartons genutzt. Solche Graskartons bestehen zu 30 Prozent aus Gras und zu 70 Prozent aus Recyclingfasern (Holzfasern). Ist der Grasanteil zu hoch, kann die Stabilität des Kartons nach Maß darunter leiden, Grasfasern sind im Gegensatz zu Papierfasern nämlich kürzer. Dennoch ist die Produktion solcher Kartons um einiges ressourcenschonender als bei dem üblichen Material. Gras kann obendrein sehr schnell nachwachsen, regional genutzt werden und es müssen keine chemischen Mittel bei der Herstellung eingesetzt werden. Weiterhin hat der Graskarton eine schöne Optik und Haptik. Durch die grobe Struktur der einzelnen sichtbaren Grasfasern erhält das Material einen einzigartigen Wiedererkennungswert. Der Graskarton passt hervorragend zu Naturkosmetik und lässt diese auch schnell als solche erkennen. Wenn Sie die leicht gelbliche Grundfarbe von Graskartons nicht mögen, können Sie mit dem Druck von Deckweiß entgegenwirken.

Immer mehr Verbraucher versuchen Kunststoff abzulehnen – dennoch wird es aus guten Gründen weiterhin genutzt: Die Herstellung ist relativ günstig, es ist ein robustes und flexibles Material und es ist hygienisch unbedenklich. Doch wie kann Kunststoff optimal eingesetzt werden, damit es die Umwelt nicht so massiv belastet? Die guten Neuigkeiten: Kunststoffe sind recycelbar und können den Werkstoffkreislauf bzw zur Kreislaufwirtschaft wieder zurückgeführt werden. Nach dem Gebrauch der Verpackung aus Kunststoff kann diese ordnungsgemäß in der gelben Tonne oder im gelben Sack entsorgt werden. Somit muss kein neues Material produziert, sondern einfach wiederverwendet werden. Außerdem ist Kunststoff ein sehr leichtes Material im Gegensatz zu Glas und spart daher Energie beim Transport ein.

Glas soll im Grunde eine nachhaltige Verpackung für Kosmetikprodukte sein. Besonders flüssige Kosmetik lässt sich optimal in einem Glasbehälter aufbewahren. Man kann Glas sehr oft recyceln, ohne dass Qualität verloren geht – zudem verhält es sich neutral zum Inhalt, es gibt demnach weder Gerüche noch Partikel ab. Ein negativer Aspekt von Glas ist der hohe Energieaufwand bei der Herstellung. Glas ist außerdem ein ziemlich schweres Material, sodass auch mehr Energie beim sicheren Transport von diesem verbraucht wird. Darüber hinaus ist es sicherer flüssiges Shampoos, Conditioner oder Duschgel in Plastikverpackungen zu nutzen – Glas kann zu Bruch gehen und Verletzung zur Folge haben. Aus Sicherheitsgründen werden diese Verpackungen, welche unter der Dusche genutzt werden, aus Plastik hergestellt.

Ein weiterer guter Ansatzpunkt ist das Auffüllen bzw. Wiederverwenden der Kosmetikverpackung. Als Lösung wird oft das Mehrwegsystem vorgeschlagen. Mithilfe von Doypacks wird Ihre bereits gekaufte Verpackung wieder aufgefüllt. Ziel dieses Systems ist es eine Flasche bzw. ein Behältnis mehrmals wieder zu befüllen. Die Umweltbelastung kann dadurch verringert werden, indem man die Flaschen im Geschäft wieder abgibt oder nachfüllen lässt. Dieses System soll ähnlich wie bei den wiederverwendbaren Kaffeebechern funktionieren, jedoch wird es noch einige Zeit dauern bis es sich auf dem Markt etabliert. Einige Kosmetikmarken versuchen bereits mit schön designten Mehrweg-Aluminiumflaschen die Käufer für das System zu animieren.

Fazit:

Kosmetikprodukte benötigen Verpackungen in allen möglichen Formen. Dadurch kann die Beautyindustrie mit einem guten Beispiel positive Veränderungen schaffen, indem sie in neue und innovative Verpackungen investiert. Durch nachhaltige Kosmetikmarken – welche auch umweltschonende Verpackungen für Ihre Produkte bereitstellen – können wir bei unserer täglichen Hygiene und Pflege unseres Körpers bereits umweltbewusste Entscheidungen treffen. Dadurch schützen wir nicht nur die natürlichen Ressourcen unserer Erde, sondern investieren auch in ein gesundes Leben. 
Für jedes Kosmetikprodukt gibt es eine passende Verpackungslösung. Eine einfache, schützende Verpackung mit einem gut durchdachten Design kann viel bewirken, damit Ihr Produkt am Point of Sale optimal zur Geltung kommt.

FAQ:

  • Was sind Kosmetikprodukte?

    Kosmetikprodukte dienen vorwiegend zur Reinigung, Parfümierung, Veränderung des Aussehens, zum Schutz, zur Beeinflussung des Körpergeruchs und um den Körper in gutem Zustand zu halten.

  • Was ist bei Kosmetikverpackungen zu beachten?

    Die EU-Kosmetik-Verordnung verlangt, dass kosmetische Produkte in deutscher Sprache gekennzeichnet werden müssen, besonders die Anwendungs- und Warnhinweise. Außerdem ist es wichtig, dass Informationen und Angaben zum Produkt gut leserlich und erkennbar sind.

  • Gibt es nachhaltige Kosmetikverpackungen?

    Ja, unter anderem werden Faltschachteln aus Grasfasern und Recyclingfasern hergestellt. Zu erkennen sind die Schachteln an der groben gelblichen Struktur mit den sichtbaren Grasfasern.