Fertigung nach Maß Fertigung nach Maß
Produktion in Rekordzeit Produktion in Rekordzeit
Qualität seit 1961 Qualität seit 1961
Persönliche Kundenberatung Persönliche Kundenberatung

Beipackzettel

Beipackzettel bedruckt

Beipackzettel

Beipackzettel von Labelprint24.com transportieren viele Information auf kleinstem Raum! Unsere Packungsbeilagen lassen sich hervorragend bedrucken, sind gut falzbar und können in vielen Varianten online bestellt werden.

  • Einhaltung höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards
  • Alle Farben der Euroskala plus Sonderfarben
  • Support bei Materialwahl und geeigneter Falzart

Entdecken Sie das große Sortiment an Beipackzetteln von Labelprint24.com!

  • Produktion
    Ab 5 Tagen
  • Format
    100% Frei
  • Material
    Dünndruckpapier 40 g/m² - 60 g/m²
  • Option
    Viele Falzarten

Produktart auswählen

Beipackzettel für Medikamente

Definition Beipackzettel

Als Beipackzettel beziehungsweise Packungsbeilage werden gesetzlich vorgeschriebene, bedruckte Informationsträger aus Dünndruckpapier bezeichnet, die sich in Verpackungen von Medikamenten, Arzneimitteln oder Kosmetikprodukten finden. Im Bereich der technischen Dokumentation werden die gefalzten oder plano Packungsbeilagen als Bedienungsanleitungen bezeichnet – sie erläutern bzw. beschreiben hier etwa die Inbetriebnahme oder die richtige Wartung eines Produktes, um zukünftige Schäden zu vermeiden.

Beipackzettel Maschine Herstellung

Beipackzettel drucken: was muss beachtet werden?

Der Druck von Packungsbeilagen, Beipackzetteln, Gebrauchsinformationen oder Inserts erfordert allergrößte Sorgfalt und die Einhaltung höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards. Modernste Maschinentechnologie sowie das kompetente Team von Labelprint24 sorgen im Beipackzetteldruck und in der Weiterverarbeitung für die Einhaltung der hohen Standards für die Sicherheit und Qualität der Druckprodukte. 

Der hochmoderne Digitaldruck gibt Ihnen die Möglichkeit, Beipackzettel und Packungsbeilagen auch in einer Kleinauflage kostengünstig drucken zu lassen – so lassen sich Vorabauflagen oder Muster als Kleinauflagen ebenso realisieren wie Großauflagen. Bei Labelprint24 erhalten Sie ungefalzte Beipackzettel (plano), vorgefalzten Beipackzetteln (auch kleingefalzt) bis hin zu Kleinfalzprodukten (Insert/Outsert), die in jede noch so kleine Faltschachtel mit Arzneimitteln oder Kosmetik passen.

Beipackzettel plano

Plano

Sie können Ihre Produktinformationen selbst maschinell falten? Ihr Produkt benötigt auf Grund seiner Größe keine gefalzte Packungsbeilage? Bei Labelprint24 erhalten sie Beipackzettel plano zu günstigen Preisen und in freien und festen Formaten.

Beipackzettel gefalzt

Gefalzt

Bei Labelprint24 drucken wir Ihre Beipackzettel gefalzt und individuell nach Ihren Wünschen. Die Formate und Falzungen von Packungsbeilagen können auf Wunsch an die Verpackung angepasst werden. Wir beraten Sie gerne.

Qualitätspapier für beste Ergebnisse

Die von Labelprint24 verwendeten Qualitätspapiere entsprechen den höchsten Standards der Pharma- und Kosmetikindustrie, lassen sich hervorragend bedrucken und sind gut falzbar. Das Endformat der Packungsbeilagen richtet sich dabei in der Regel nach der Verpackungsgröße oder dem verfügbaren Platz.

Das weiße Dünndruckpapier, welches für den Druck von Gebrauchsanweisungen verwendet wird, bieten wir in verschiedenen Grammaturen an. Dieses Papier ist auch für Kleinstfalzungen gut geeignet und benötigt nur wenig Platz in der Medikamenten-Faltschachtel. Das Dünndruckpapier kann auf beiden Seiten in allen Farben der Euroskala bedruckt werden. Auf Grund der besonders hohen Opazität schimmert das Druckbild der Unterseite der Packungsbeilage, trotz des dünnen Papiers, nicht durch, und die Schrift ist von jeder Seite gut lesbar. Labelprint24 ist als Beipackzettel-Druckerei ein sicherer Partner und Garant für beste Druck-Qualität und bietet Ihnen: 

  • Dünndruck- / Pharmapapier in Grammaturen von 40, 50 und 60 g/m²
  • Wunschformat oder Standardformate
  • Alle Farben der Euroskala sowie Sonderfarben
  • Hochwertiges weißes Offsetpapier, holzfrei
  • Pharma-Dünndruckpapier mit guter Opazität
  • Plano / Wickel-, ZickZack- oder Parallelfalz.
Beipackzettel
Seit 2001 gibt es in der europäischen Gemeinschaft einen einheitlichen Standard für Beipackzettel, die EU-Richtlinie 2001/83/EG. Diese Richtlinie definiert, welche Gebrauchsinformationen, Risiken und Warnungen zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in welchem Detailgrad auf der Packungsbeilage vorhanden sein müssen. So muss die Beipackzettel-Druckerei eine leicht lesbare Schriftart mit einer Schriftgröße von mindestens 8 Punkt verwenden. Schwer lesbare Kapitälchen, Kursivschrift und Unterstreichungen sollen vermieden werden.

Falztechniken für Beipackzettel und Packungsbeilagen

Bei Labelprint24 produzieren wir schon seit vielen Jahren Packungsbeilagen, Inserts und Faltschachteln für die Pharma- und Kosmetikindustrie. Eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Beipackzetteln spielt die Falzmaschine und ihre Falzmodule. Mit modernsten Anlagen und einer exakt abgestimmten Produktionskette stellen wir Beipackzettel in allen von unseren Kunden benötigten Formaten her. Das Falzen der Beipackzettel ist unter anderem im Zickzackfalz, Wickelfalz oder Parallelfalz möglich.

Beipackzettel Zickzackfalz

Zickzackfalz

Der Zickzackfalz, auch Leporellofalz genannt, ist äußerlich durch seine Z-Form erkennbar. Er ist eine einfache Form des Parallelfalzes. Seine Form entsteht, indem zwei oder mehrere Seiten des Beipackzettels abwechselnd in verschiedene Richtungen gefaltet werden. Die typische zickzackartige Form ähnelt dem Balg einer Ziehharmonika oder eines Fächers. Alle Seiten der Packungsbeilage sind nach dem Falzen gleich groß. 

Wickelfalz

Auch der Wickelfalz ist eine Form des Parallelfalzes. Beim Wickelfalz werden alle Seiten der Packungsbeilage zur Mitte hin gefaltet, der Beipackzettel wird „eingewickelt“. Die Seiten, die zuerst nach innen gefaltet werden, müssen immer etwas kürzer angelegt werden, um ein Stauchen der Papierseiten des Beipackzettels zu vermeiden. 

Beipackzettel Wickelfalz
Als Falz wird der Bruch – also die Knick- oder Faltkante – von Papier, Pappe oder Karton bezeichnet. Der Unterschied zwischen den naheliegenden Begriffen Falzen und Falten ist die Produktionsart: Während Falten eine von Hand ausgeführte Tätigkeit ist, wird das Falzen immer maschinell ausgeführt.
Beipackzettel paralleler Falz

Paralleler Falz

Beim Parallelfalz sind die gefalteten Kanten parallel zueinander angeordnet. Mittig am Bogen wird die erste Falzkante gesetzt, anschließend wird die Packungsbeilage zusammengelegt und in diesem Zustand wieder mittig gefalzt. Je nach Anzahl der Seiten wird der Vorgang wiederholt. 

Kreuzbruch

Der Kreuzbruch, auch als Kreuzfalz bekannt, ist hilfreich, um offene Formate der Packungsbeilage auf ein kleineres Format zu bringen. Gründe können der leichtere Transport des Produktes, mehr Flexibilität beim Postversand oder eine maximale Größe für Beileger in einer Verpackung sein. Eine häufig genutzte Variante ist die die Zweibruch-Kreuzbruchfalz, bei der eine waagrechte und senkrechte Falzung erfolgt und so 8 Seiten entstehen. Die Kreuzbruchfalz wird gerne in Kombination mit anderen Falzarten verwendet: 

Beipackzettel Kreuzbruch
Kreuzbruch-Wickelfalz BeipackzettelKreuzbruch-Wickelfalz

Ein horizontaler Knick in der Mitte, dann senkrecht im Wickelfalz zu gleichen Teilen knicken - 12 Seiten.
Wickel-Kreuzbruchfalz BeipackzettelWickel-Kreuzbruchfalz

Zwei Mal vertikal, im gleichen Abstand und parallel zueinander knicken. Anschließend im Kreuzbruch noch einmal horizontal falzen - 12 Seiten.
Zickzack-Kreuzbruchfalz BeipackzettelZickzack-Kreuzbruchfalz

Zwei oder drei Mal im vertikalen Zickzackfalz knicken und dann in der Horizontalen zum Kreuzbruch falzen - 12 bzw. 16 Seiten.
Horizontaler Zickzack-Kreuzbruchfalz BeipackzettelHorizontaler Zickzack-Kreuzbruchfalz

Drei Mal im Zickzackfalz horizontal falzen und einmal in der Vertikalen knicken. Es entstehen 16 Seiten.

Druckdaten richtig anlegen

Beim Anlegen der Druckdaten für Beipackzettel in den verschiedenen Falzarten gibt es einige Dinge zu beachten: Das Dokument muss in CMYK angelegt werden, alternativ mit Sonderfarben - RGB (Rot, Grün, Blau) wird für die Ansicht am Bildschirm verwendet, kann aber nicht gedruckt werden. Ebenso ist muss ein Anschnitt von 3 mm vorhanden sein und das Dokument als PDF-Datei abgespeichert werden. Bilder oder Fotos müssen in einer Auflösung von mindestens 300 dpi angelegt sind. Die Hilfslinien (Falzlinien) müssen vor der Übermittlung der Druckdaten gelöscht oder ausgeblendet werden.

Beipackzettel gefalzt

Die verschiedenen Falzarten erfordern zum Teil Anpassungen bei den Druckdaten. Beim einfachen Parallelfalz müssen Doppelseiten angelegt werden, bei denen die Außen- und die Innenseiten jeweils zusammenstehen (Seiten 4/1 und 2/3). Beim Wickelfalz haben nicht alle Seiten die gleiche Größe - im Gegensatz zum Leporellofalz bzw. Zickzackfalz.

Die nach innen gefalzte Seite muss entsprechend schmaler angelegt sein – bei DIN A4 und einem offenen Format von 297 x 210 mm ergibt sich etwa eine Aufteilung von 100 mm + 100 mm + 97 mm. Die Innenseite ist also 3 Millimeter weniger breit als die anderen zwei Seiten.

Weitere Fragen bezüglich des Anlegens der Druckdaten, Informationen zur Bestellung oder Fragen bezüglich der möglichen Papierarten beantwortet Ihnen gerne unser Kundenservice.  

Beipackzettel im Pharmabereich

Beipackzettel unterliegen der Kennnzeichnungspflicht - sie werden vom jeweiligen Pharmaproduzenten selbst verfasst und beinhalten alle relevanten Informationen zum Medikament. Wie eine Minibroschüre enthält der Beipackzettel in kleiner, aber gut lesbarer Schrift Informationen über ein Pharma- oder Pflegeprodukt.

In Europa ist der Beipackzettel (die Packungsbeilage) für verschreibungspflichtige Medikamente und frei verkäufliche Arzneien gesetzlich vorgeschrieben – er muss alle Arzneimittelinformationen (gesetzliche Pflichtangaben nach dem Arzneimittelgesetz – AMG § 11 Packungsbeilage) enthalten und liefert nützliche Verbraucherinformationen: 

  • Angaben zu Anwendungsgebiet und Dosierung
  • Therapeutischer Zweck, Wirkstoffe und Wirkung
  • Inhaltsstoffe
  • Instruktionen zur korrekten Anwendung
  • Hinweise auf die möglichen Risiken, Neben- und Wechselwirkungen.

Da sich die angegebenen Informationen an Menschen ohne medizinische Vorkenntnisse richten, müssen sie vor der Zulassung auf Vollständigkeit, Verständlichkeit und eine gute Lesbarkeit geprüft werden. Für eine leichtere Orientierung sind die Packungsbeilagen in Europa inhaltlich gleich aufgebaut.

Beipackzettel Pflichtangaben und Gesetze

Die Prüfung der Packungsbeilage durch die zuständige Bundesbehörde - wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte - ist Teil der Sicherheitsmaßnahmen rund um medizinische Produkte und beinhaltet auch die Lesbarkeit der Beipackzettel – die Informationen sind oft umfangreich und sehr klein geschrieben. Trotzdem ist es wichtig, dass der Zettel von jedem Patienten gelesen werden kann. Der Beipackzettel dient ausschließlich dem Schutz des Patienten und enthält alle wichtigen Informationen über die Zusammensetzung und Wirkungsweise des Arzneimittels.

Beipackzettel sind erst seit 1992 europaweit verpflichtend. Als freiwillige Dienstleistung des Arzneimittelherstellers, folgte die Packungsbeilage keinen eindeutig definierten Vorgaben und konnte hinsichtlich ihrer Form und ihres Inhalts stark variieren. Mit der Einführung der Beipackzettelpflicht sollte die Verfügbarkeit von Informationen auch für Laien ohne medizinische Kenntnisse ermöglicht werden.