Etiketten

Als professioneller Etikettenhersteller besitzen wir die Erfahrung vieler Tausender realisierter Aufträge und das notwendige fachliche Know-how, um unseren Kunden Etiketten  in erstklassiger Qualität zu liefern. Unsere Etiketten  besitzen exakt die individuellen Eigenschaften, die der Kunde für seine Produktkennzeichnung benötigt, und das auch dann, wenn es sich um Spezialetiketten mit besonders hohen Anforderungen handelt.
 

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  • Höchste Qualität zum kleinen Preis
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1 Etiketten für jede Anforderung

Ein gutes Produkt sollte sofort erkennbar sein – und individuelle Etiketten helfen dabei, sich optisch von der Konkurrenz abzuheben. Der Etikettendruck von Labelprint24 bietet genau das und darüber hinaus eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten. Denn Etiketten kommen in unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz mit ganz unterschiedlichen Anforderungen, bei denen es nicht nur um die Optik allein geht. Unsere Produkte können auf die Anwendung in all diesen Einsatzgebieten angepasst werden, vom Material bis hin zum Druckverfahren für spezielle Bedürfnisse.

Labelprint24 fertigt Etiketten in TOP-Qualität für Industrie, Verwaltung, Handwerk und den Handel. Als erfahrener Hersteller und zuverlässiger Lieferant bieten wir professionelle Kennzeichnungslösungen für alle Branchen. Garantiert finden Sie bei uns das perfekte Etikett für Ihre individuellen Anforderungen!

  • TOP-Qualität aus eigener Herstellung
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1.1 Überzeugen Sie sich von der bewährten Qualität des Marktführers für digital gedruckte Etiketten!


 

1.2 Kundenorientierte Lösungen und Prozessoptimierungen nach Maß.

Mit unserer vollautomatisierten Bestell- und Produktionsabwicklung ermöglichen wir unseren Kunden seit jeher Top-Preise und höchste Qualität. Labelprint24 steht für kundenorientierte Lösungen und individuelle Prozessoptimierungen nach Maß. Ein typisches Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist in den nachfolgenden Case Study abgebildet.
 

 

2 Unser Service

Bei Labelprint24 steht der Kunde im Mittelpunkt. Unser Qualitätsmanagement ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Als E-Commerce-Anbieter ist es uns besonders wichtig, unseren Kunden ein besonders attraktives Einkaufserlebnis und einen perfekten Service zu bieten.
 
Zu unseren Serviceleistungen zählen:
 
  • Ein Team von kompetenten Fachberatern
  • Online-Support über den gesamten Bestellprozess
  • Kurze Produktions- und Lieferzeiten
  • Auf Wunsch sind nahezu alle Terminwünsche realisierbar
  • Check Ihrer Druckdaten auf Druckbarkeit


Der Wandel vom Etiketten- zum Systemanbieter hat das Produktportfolio an individuell gefertigten Verpackungsprodukten stetig wachsen lassen. Heute bekommen unsere Kunden  in ganz Europa eine breite  Palette an Verpackungsmitteln direkt aus einer Hand: Etiketten, Faltschachteln, Beipackzettel, Laminattuben und Umverpackungen aus Karton. Alle Produkte in hoher Qualität und mit einem wettbewerbsfähigen Preis-Leistungsverhältnis.
 


 

3 Die Vielfalt des Etikettendrucks

Ungeachtet ihres Einsatzgebiets müssen Etiketten höchste Anforderungen in verschiedenen Bereichen erfüllen: Das gilt für die Produktvielfalt genauso wie für die Ausführung, die immer das individuell optimale Ergebnis für unsere Kunden bieten. Als Spezialist für den Etikettendruck mit langjähriger und internationaler Erfahrung verfügt Labelprint24 über ein umfassendes und doch wachsendes Sortiment an verschiedenen Produkten, die sowohl für Unternehmen als auch für den Privatgebrauch bestens geeignet sind.

3.1 Rollenetiketten

Etiketten auf Rolle sind die Allrounder unter den Etiketten. Sie sind ganz nach Bedarf kurz- oder langlebig, widerstandsfähig gegenüber Wasser, Kratzern, UV-Strahlung oder Chemikalien und nicht zuletzt beim Umgang mit Lebensmitteln verwendbar. Deshalb finden sie in der Chemiebranche genauso Verwendung wie in der Lebensmittel-, Getränke- oder Kosmetikbranche, um nur einige Wirtschaftszweige zu nennen, in denen Rollenetiketten in all ihren möglichen Formaten und Materialien geschätzt werden.

Der Grundgedanke hinter den Etiketten auf Rollen ist eine möglichst hohe Geschwindigkeit beim Aufkleben. Die bedruckten Etiketten werden zu diesem Zweck auf einen Rollenkern aus stabiler Pappe gewickelt, der dann in einen manuellen oder automatischen Etikettenspender mit entsprechendem Durchmesser eingesetzt wird. Vor allem für eine industrielle Nutzung bedeutet die dadurch gewonnene Zeitersparnis ohne Verlust der sicheren Haftung einen betriebswirtschaftlichen Vorteil.

3.2 Bogenetiketten

Für eine Verwendung in einem kleineren Rahmen und ohne die Ansprüche, die mit einer industriellen Kennzeichnung einhergehen, bieten sich hingegen Bogenetiketten an. Sie sind kaum weniger vielfältig als Rollenetiketten, kommen aber häufig in anderen Bereichen zum Einsatz. Als Aufkleber dienen sie beispielsweise im Haushalt als Ordnungshelfer, um Kisten, Ordner, CDs, DVDs und vieles mehr zu beschriften, sie tragen Adressen im Paket- und Postversand, sorgen als Werbemittel für die gewünschte Aufmerksamkeit oder sind beliebte Kunst- und Sammelobjekte.

Da es bei Bogenetiketten nicht so sehr auf das schnelle Verkleben ankommt, sondern vielmehr auf die optimale Transportierbarkeit sowie die Möglichkeit, Blanko-Etiketten selbst und ganz individuell zu bedrucken, sind sie auf einem praktischen Bogen aufgebracht. Das ermöglicht eine einfache Handhabung, für die es keinen Etikettenspender braucht.

 

3.3 Blanko-Etiketten – ganz nach Ihrem Bedarf

Alternativ zu unseren hochwertig bedruckten Etiketten bieten wir in unserem Sortiment außerdem Blanko-Etiketten in verschiedenen Ausführungen an. Das heißt, Ihnen stehen sämtliche Materialien und die gewohnte Qualität in Sachen Halt und Verarbeitung zur Verfügung. Blanko-Etiketten können sowohl für den Inkjetdruck auf Wasserbasis als auch für Thermodirekt- bzw- Thermotransferdruck verwendet werden – den Druck selbst können Sie dann ganz nach Ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen gestalten.

 

Mehrlagenetiketten – für mehr Platz auf dem Produkt

 
Mehrlagenetiketten, dazu zählen u.a. Sandwichetiketten, Promotion-Etiketten, Booklet-Etiketten und Wickeletiketten, liegen voll im modernen Verpackungstrend und gehören heute zu den wichtigsten Etikettenprodukten. Mehrlagen-Etiketten bringen dafür zwei wichtige Vorteile mit: Sie besitzen von allen Etikettenarten den meisten Platz für Informationen direkt auf dem Produkt und sie sind ideale Instrumente für Promotions und Gewinnspiele.
 
Als einziger deutscher Etikettenhersteller ermöglicht Labelprint24 die komplette Online-Preis-Kalkulation von Mehrlagenetiketten direkt in seinem Onlineshop. In der Kalkulationsmaske können Sie aus einer großen Auswahl an Materialien und Veredelungen wählen und sich alle Multi-Layer-Etiketten in völlig freien Formaten in Echtzeit für verschiedene Druckverfahren berechnen lassen.  

 

3.4 Sandwichetiketten

Rollenetiketten und Bogenetiketten kommen als einlagige Ausführungen. Das heißt, die gewünschten Informationen sind nur auf der Schauseite aufgebracht. Je nach Format oder Produkt ist der Platz für alle Produktinformationen jedoch knapp bemessen und ein einlagiges Etikett daher nicht ausreichend. Wenn es also inhaltlich vielschichtiger wird, erfüllen mehrlagige Etiketten den Zweck am besten. Wir bieten dazu verschiedene Varianten an, um eine maßgeschneiderte Lösung zu ermöglichen.

Sandwichetiketten sind dabei die „kleinere“ Lösung: sie bieten 2 bis 3 Seiten, auf denen umfangreichere Informationen untergebracht werden können. Andere Bezeichnungen lauten übrigens Peel-off-, Duplex- oder Doppellagenetiketten, womit sich auch das dahinterstehende Prinzip schon weitestgehend erklärt: Es handelt sich hierbei gewissermaßen um ein (abziehbares) Etikett auf einem Etikett. Der Trägeretikett hat dabei eine zusätzliche Klebefläche, das obere Papier bzw. die obere Folie lässt sich so leicht lösen. Gewinnspiele oder besondere Promotionaktionen sind klassische Anlässe, um zu Sandwich-Etiketten zu greifen.

3.5 Bookletetiketten

Booklet-Etiketten eignen sich ebenfalls für diese Zwecke. Da sie aber bis zu 24 bedruckte Seiten umfassen können, sind sie vor allem ein„Ersatz“ für Produktbroschüren oder Packungsbeilagen, wie sie etwa im pharmazeutisch-chemischen Bereich gängig sind. Sie können aber genauso gut als Rezeptbuch im Kleinformat daherkommen.

Alle notwendigen Informationen zum sicheren Umgang mit dem jeweiligen Produkt können so fest an diesem angebracht werden. Hinweise zu Dosierungen, Sicherheitsvorkehrungen etc. zu Medikamenten, Nahrungsergänzungs-, Reinigungs- oder Düngemitteln und vielen anderen Produkten mit erhöhtem Sicherheitsbedarf sind so jederzeit verfügbar. Wir bieten Booklet-Etiketten für verschiedenste Gebinde, so dass sie in ihrer Handhabung immer den höchsten Ansprüchen genügen.

 


 

3.6 Etiketten oder Aufkleber?

Die Frage ist, ob es überhaupt einen Unterschied zwischen Etiketten und Aufklebern gibt. Immerhin werden beide Begriffe sogar vom Duden als Synonyme geführt. Dass selbstklebende Aufkleber allgemeinhin als Klebeetiketten bezeichnet werden, ist ebenfalls keine Hilfe. Sogar bei der Produktion und den dabei verwendeten Materialien gibt es mehr Übereinstimmungen als Unterschiede: Grundlage sind immer Papier oder Kunststoff, der Druck kommt auf die eine, der Kleber auf die andere Seite.

Verschieden ist allerdings der Zweck, für den Etiketten und Aufkleber jeweils vorwiegend verwendet werden. Etiketten stehen üblicherweise im Zusammenhang mit einem bestimmten Produkt und den damit verbundenen Kennzeichnungsanforderungen. Das können beispielsweise Informationen über enthaltene Nährstoffe bei Lebensmitteln oder Gefahrenhinweise bei Chemikalien sein. Bei Aufklebern steht die Information nicht unbedingt im Vordergrund. Hier geht es in erster Linie darum, aufzufallen – etwa als Werbemittel, Dekorationselement oder als Sticker.

In unserem Sortiment finden Sie eine Vielzahl von Etiketten für verschiedene Produkte: Ob Industrieetiketten, Chemieetiketten, Sicherheitsetiketten, Tiefkühletiketten, Lebensmitteletiketten, Flaschenetiketten, Thermoetiketten, Kosmetiketiketten, Spezialetiketten für besondere Situationen, Wickeletiketten für runde Verpackungen oder QR- und Barcode-Etiketten – wir bieten Ihnen die optimale Lösung für Ihre Bedürfnisse

4 Unsere Verpackungen – Individuelle Lösungen nach Maß

Neben unseren hochwertigen Etiketten umfasst unser Sortiment eine Reihe unterschiedlicher Verpackungslösungen, die ebenfalls ganz individuell auf unsere Kunden zugeschnitten werden können – beispielsweise mit Schachteln in Ihrem bekannten Corporate Design.

Unser umfangreiches Sortiment vervollständigen Beipackzettel und Packungsbeilagen, die wir wahlweise ungefalzt (plano) oder gefalzt in unterschiedlichsten Formaten (Zickzackfalz, Wickelfalz oder Querfalz) anbieten. Für den Marketingbereich führen wir verschiedene bedruckte Getränkedosen und -flaschen, die durch die Vielzahl der verfügbaren Materialien und Veredelungen sowie die individuelle Gestaltung auf jedem Event ein beliebtes Werbemittel sind.

Faltschachteln gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Ob Standard-Faltschachtel, Klappschachtel, Kissenschachtel, Beutelschachtel, Thekendisplay, Stülpschachtel, Aufhängerschachtel, Kartonschuber, Kartonzuschnitt, Tragegriffschachtel oder Spenderbox für Etiketten – sämtliche Varianten sorgen für eine sichere Verpackung der Produkte und können durch die Möglichkeit des individuellen Bedruckens gleichzeitig der gewünschte Eyecatcher für die Kunden sein.

 

Kartons nach M sind besonders für den Versandhandel eine optimale Lösung. Die von uns verwendete Wellpappe bietet eine ideale Verbindung von geringem Gewicht und Robustheit – was immer mit ihnen versendet wird, ist vor Schäden durch den Transport oder falsches Lagern geschützt. Alle Varianten – Faltkartons, Faltschachtelkartons, Kreuzverpackungen, Klappdeckelkartons und Versandkartons mit Klebestreifen – können präzise auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Der klare Vorteil für Sie und Ihre Kunden: Weniger Verpackungsmüll dank maßgeschneiderter Versandkartons, kein doppeltes Verpacken, kein Füllmaterial.

 

Laminattuben stellen eine Weiterentwicklung handelsüblicher Aluminium- oder Kunststofftuben dar, in denen sich alle Vorteile in einer einzigen Verpackungslösung vereinen. Pastöse oder halbflüssige Produkte sind durch die verschiedenen Schichten der Laminattuben bestens geschützt und werden durch die vielfältigen Druck- und Veredelungsoptionen perfekt präsentiert. Nicht nur für Kosmetik- und Hygieneartikel, sondern genauso für pharmazeutische Erzeugnisse oder Produkte aus dem Heimwerker- (Klebstoffe, Leim etc.) oder Lebensmittelbereich (Senf, Mayonnaise, Ketchup etc.) bieten die Laminattuben deshalb eine optimale Aufbewahrungsmöglichkeit.


 

5 Anwendungsgebiete von Etiketten

An verschiedenen Stellen haben wir bereits auf die Vielseitigkeit unserer Etiketten hingewiesen, die den Einsatz in unterschiedlichen Branchen und Anwendungsfeldern erlauben. Etiketten leisten daher einen erheblichen Beitrag zum Thema Sicherheit am Arbeitsplatz, nicht zuletzt wegen ihrer Verwendung zur Kennzeichnung von Gefahrenstoffen oder Beschilderung von potenziellen Sicherheitsrisiken. Sie liefern Informationen zu und auf Produkten, dienen dazu, Waren zu kennzeichnen, und finden auch im Büro an verschiedenen Stellen Verwendung.

Obwohl die Anforderungen je nach Branche stark variieren können, kann der Etikettendruck an viele Eventualitäten angepasst werden. Widerstandsfähigkeit, um etwa bei tiefsten Temperaturen, Nässe oder hohem Abrieb bestehen zu können, ist deshalb eine ebenso wichtige Qualität von Etiketten wie der sichere Halt auf nahezu jeder denkbaren Oberfläche, vom sensiblen Lebensmittel bis hin zu Containern für den Transport über den Seeweg.

Etiketten drucken ist unter diesen Voraussetzungen eine Herausforderung, für die das richtige Produktionsverfahren sowie hochwertige Materialien maßgebliche Faktoren sind, um die gewünschten Ergebnisse für alle Bedingungen zu bieten. Sowohl unsere Folien- als auch unsere Papieretiketten erfüllen dank bester Qualität und edler Verarbeitungsmöglichkeiten alle an sie gestellten Erwartungen.
 


 

6 Etikettenmaterialien

Abhängig vom jeweiligen Einsatzgebiet müssen Etiketten auch hinsichtlich ihrer Beschaffenheit unterschiedliche Anforderungen erfüllen können. Zu diesem Zweck verwenden wir unterschiedlichste Materialien, um unsere Etiketten zu drucken. So ist gewährleistet, dass sie in jeder Umgebung optimal ihren Dienst tun können.

6.1 Materialien für Folienetiketten

Für den Außeneinsatz ideal sind Kunststofffolien für den Etikettendruck, weil sie grundsätzlich schmutz- und wasserabweisend sind und darüber hinaus auch unter widrigsten Umwelteinflüssen nicht von ihrer Qualität abweichen. Gewährleistet wird das vor allem durch verschiedene Zusammensetzungen von Folie und Klebern der Etiketten, die für jede Umgebung die optimale Lösung bieten.

Folienetiketten können daher etwa bei der Lagerung unter verschiedenen Bedingungen eingesetzt werden, genauso wie beim Transport. Sie können außerdem auf unterschiedlichsten Gebinden aufgebracht werden und erfüllen sogar die strengen Migrationsvorschriften, wie sie für den Umgang mit Lebensmitteln gelten. Ganz gleich also, welche äußeren Einflüsse oder welche Eigenschaften der zu etikettierenden Produktverpackungen berücksichtigt werden müssen – Folienetiketten sind in allen Situationen bestens geeignet.

  • PE-Etiketten bestehen aus Polyethylenfolie, wodurch sie innen wie außen verwendet werden. Witterungseinflüsse, Hitze und Kälte stellen keinerlei Probleme dar, nur UV-Strahlung vertragen die PE-Etiketten über zu lange Zeiträume weniger gut.
  • PP-Etiketten aus Polypropylenfolie verfügen über die gleichen Eigenschaften wie PE-Etiketten, können dank ihrer hohen Festigkeit aber vor allem bei biegesteifen Gebinden und Rundgebinden eingesetzt werden.
  • PVC-Etiketten, die aus Polyvinylfolie hergestellt werden, bieten noch einmal einen besseren Schutz gegen äußere Einflüsse. Sie sind wie PE- und PP-Etiketten unempfindlich gegen Kälte, Hitze und die Witterung, sind darüber hinaus aber auch beständig bei der Einwirkung von Schmutz, Ölen, Fetten und Chemikalien. Für den Außeneinsatz empfehlen sich PVC-Etiketten zudem durch ihre UV-Resistenz sowie die Unempfindlichkeit gegen Seewasser.
  • PET-Sicherheitsetiketten aus Polyethylenterephthalat bieten als fälschungssicheres Etikett Schutz vor Diebstahl oder sonstigem widerrechtlichen Umgang mit Waren, beispielsweise im Versandhandel. Dort gewährleisten sie außerdem mit einem Übertragungsschutz den einwandfreien Zustand von versendeten Gütern.

Alle Folienetiketten sind in unterschiedlichen Kombinationen von Folie und Kleber erhältlich, um ein möglichst großes Spektrum an Einsatzbereichen abdecken zu können. Dazu tragen auch die vielfältigen Veredelungsoptionen bei, wie Heißfolienprägung für eine besonders edle Optik oder zusätzlicher Mattlack, mit dem sich eine naturbelassene Haptik erreichen lässt.

6.2 Materialien für Papieretiketten

Etiketten aus Papier sind weniger robust als Folienetiketten und daher in erster Linie für einen Einsatz in trockenen Innenbereichen gedacht. Mit einem speziellen Schutzlaminat können sie aber durchaus auch für den Außeneinsatz präpariert werden, da die Schutzschicht die Papieretiketten ebenfalls wisch- und kratzfest machen kann und sie gegenüber Umwelteinflüssen deutlich widerstandsfähiger macht

 
  • Etikettenpapier in Weiß sind für sämtliche Produktkategorien von Rollenetiketten über Barcode-Etiketten bis hin zu Booklet-Etiketten geeignet. Wahlweise bieten wir mattes oder glänzendes Papier, auf Wunsch auch opak für blickdichte Etiketten.
  • Thermopapier für den Direktdruck kommt vor allem im Lebensmitteleinzelhandel und bei der Kennzeichnung von Lagerware zum Einsatz, sowohl kurzfristig als auch langfristig. Die Thermoetiketten eignen sich außerdem dafür, mit einem Thermodirektdrucker ganz nach Ihren individuellen Vorstellungen bedruckt zu werden.
  • Metallisiertes Papier in Silber oder Gold dient vor allem als Blickfang, beispielsweise bei Promotionaktionen. Neben der Farbe sorgt der Glanzeffekt dafür, dass diese Papieretiketten ihre Wirkung nicht verfehlen.
  • Fluoreszierendes Papier eignet sich dank der verfügbaren Neon-Signalfarben Grün, Rot, Orange und Gelb besonders für Warnhinweise, Preisetiketten oder jede andere Situation, in der wichtige Informationen auf Kartonagen oder Umverpackungen hervorgehoben werden sollen.

Zusätzlich gehören Papieretiketten für den Druck mit Laser- und Inkjetdruckern sowie für den wasserbasierten Inkjet-Druck zu unserem Sortiment. Diese Varianten können auch nachträglich mit den genannten Druckern bedruckt werden.

6.3 Etikettenklebstoffe

Aus dem Alltag sind Etiketten nicht mehr wegzudenken, doch das macht sie keineswegs zu einem alltäglichen Produkt: Vielmehr sind unsere Etiketten vielseitig, anpassungsfähig und immer ein Hingucker – in jedem Umfeld, in dem sie zum Einsatz kommen. Klebeeigenschaften und Druckqualität genügen dabei auch anspruchsvollen Anforderungen. Das gilt für die Funktionalität genauso wie für Optik und Haptik.

6.4 Aufbau von Etiketten

Der Aufbau der Etiketten ist dabei grundsätzlich gleich. In der einfachsten Variante besteht der Haftverbund, also die Zusammensetzung der einzelnen Komponenten eines Etiketts aus drei Schichten:

  • Das Trägermaterial bildet die Grundlage für die eigentlichen Etiketten. Verwendet wird hierbei üblicherweise dünnes Papier, auf dessen Oberseite eine Trennschicht aus Silikon aufgetragen ist. So ist gewährleistet, dass sich das Etikett leicht vom Klebstoff und dem Trägerpapier lösen lässt.
  • Der Klebstoff verbindet Träger- und Obermaterial; gleichzeitig wird er natürlich gebraucht, um das Etikett an der gewünschten Stelle anzubringen. Dem Trägerpapier kommt dabei die weitere Aufgabe zu, die Klebstoffschicht bis zum Ablösen des Etiketts vor Verunreinigungen zu schützen, von der Herstellung über die Weiterverarbeitung bis zur finalen Verwendung.
  • Das Obermaterial besteht aus Papier oder Folie und fungiert als Träger für das Druckbild. Beide Varianten lassen sich durch unterschiedliche Beschichtungen und Veredelungen individuell ausgestalten und garantieren somit ein hochwertiges und optimal angepasstes Ergebnis.

Ausgehend von diesem Grundprinzip des Etikettenaufbaus lassen sich dann unterschiedliche Variationsmöglichkeiten ableiten, bis hin zum mehrere Seiten umfassenden Booklet-Etikett – ganz nach Bedarf und jeweiligen Wünschen.

Etiketten sollen auf der für sie vorgesehenen Oberfläche haften – aber nicht in jedem Einsatzgebiet für immer. Deshalb gibt es Kleber in zwei unterschiedlichen Varianten: permanent und wiederablösbar. Darüber hinaus verwenden wir beim Etikettendruck verschiedene Klebstoffe, um einer Vielzahl individueller Anforderungen gerecht werden zu können.

Oberflächenbeschaffenheit. Ein wichtiger Faktor bei der Auswahl des richtigen Klebers ist die Beschaffenheit der Oberfläche, auf der ein Etikett aufgebracht werden soll. Nicht jeder Untergrund besteht aus einer glatten Fläche. Etiketten sollen bisweilen auch auf rauem, strukturiertem Grund halten, ohne dabei weniger haftfest zu sein.

Weitere Herausforderungen an den Klebstoff stellen gekrümmte Oberflächen oder Ecken und Kanten, die überklebt werden sollen. Nicht unerheblich sind außerdem die Temperaturen, die der Kleber aushalten können muss – niedrige Temperaturen lassen den Klebstoff unter Umständen spröde werden, bei Wärme wird er hingegen weich. In beiden Fällen verliert ein falscher Klebstoff die Klebfestigkeit: das Etikett haftet nicht mehr wie gewünscht.

Einen deutlichen Unterschied machen daneben zwei weitere Eigenschaften von Materialien, die als Untergrund für Etiketten dienen sollen:

  • Polare bzw. hochenergetische Oberflächen – hierzu gehören beispielsweise Stahl, Eisen, Aluminium etc. – erlauben Flüssigkeiten, sich gut auf ihnen zu verteilen. Entsprechend unproblematisch ist es daher, auf eine solche Oberfläche Kleber aufzutragen.
  • Unpolare bzw. niederenergetische Materialien, worunter zum Beispiel Kunststoffe fallen, lassen hingegen nur eine geringe Verbindung zwischen Flüssigkeit und Untergrund zu. In solchen Fällen braucht es deshalb Spezialklebstoffe, die trotz der widrigen Bedingungen die nötige Haftung bieten können.

Dauer der Haftung. Ebenfalls eine unerhebliche Frage bei der Klebstoffauswahl: Wie lange soll das Etikett an Ort und Stelle bleiben? Die Möglichkeiten reichen von einer normalen bis zu einer extrem starken Haftung, so dass die Etiketten sowohl für eine kurzfristige Nutzung (inklusive der Option, sie wieder abzulösen) als auch für einen permanenten Gebrauch ausgestattet werden können.

Umwelteinflüsse. Äußere Einflüsse wirken nicht nur auf die Etikettenoberfläche, auch der Kleber muss diesen Beanspruchungen standhalten können. Aus diesem Grund sollte nicht nur darauf geachtet werden, dass das Material für die zu erwartenden Anforderungen geeignet ist, sondern ebenso der dazugehörige Kleber: Für den Einsatz bei hohen oder sehr niedrigen Temperaturen, für die Resistenz gegen Seewasser oder beim Kontakt mit Chemikalien helfen auch spezielle Klebstoffe, die Etiketten an Ort und Stelle zu halten.

Einhaltung von Richtlinien. Bei vielen Produkten muss der Etikettenkleber gesetzliche Bestimmungen einhalten. Kommen beispielsweise Lebensmittel oder Spielsachen mit Etiketten in Berührung, muss sichergestellt sein, dass der verwendete Kleber gesundheitlich unbedenklich ist. Die hierfür geltenden Richtlinien können von Land zu Land variieren, im Fall der Spielsachen muss sogar eine EU-Norm beachtet werden.

Um all diesen Ansprüchen zu genügen, ist eine Palette unterschiedlicher Klebstoffe unerlässlich für den Etikettendruck. Zu den gängigsten Klebern zählen:

 

  • Ablösbare Klebstoffe verfügen nur über eine vergleichsweise geringe Endhaftung, d.h. das Etikett haftet fest auf der vorgesehenen Fläche, lässt sich jedoch problem- und rückstandslos wieder entfernen.
  • Acrylat-Klebstoffe bezeichnet transparente Kleber, die vor allem gegenüber UV-Strahlen und hohen Temperaturen widerstandsfest sind, was sie für den Außeneinsatz prädestiniert. Ihre Anfangshaftung ist zwar geringer als bei Kautschukkleber, sie hinterlassen dafür beim Lösen aber keine Rückstände
  • Naturkautschuk-Klebstoffe werden, wie der Name schon sagt, auf der Basis von Naturkautschuk hergestellt und zwar üblicherweise ohne den Einsatz von Lösungsmitteln. Sie verfügen über eine eher zähflüssige Struktur, was auf glatten Oberflächen für ein „Ausbluten“ des Klebers – er quillt beim Auftragen an den Seiten des Etiketts heraus– sorgt, dafür aber auf rauen Oberflächen für besseren Halt als Acrylatklebstoffe.
  • Synthesekautschuk-Klebstoffe sind nicht wie die naturbelassenere Variante frei von Lösungsmitteln, weshalb sie allerdings speziell als Lösungsmittel-, Dispersions- und Hotmelt-Kleber verwendet werden können.
  • Permanente Klebstoffe kommen überall dort zum Einsatz, wo Etiketten wirklich dauerhaft halten sollen. Die Endhaftung ist entsprechend hoch und die Kleber greifen auf den meisten Oberflächen. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich, dass einmal aufgebrachte Etiketten mit permanentem Halt nicht ohne Beschädigungen oder Rückstände wieder entfernt werden können – bei Garantiesiegeln für technische Geräte ist dieser Fall allerdings auch gar nicht vorgesehen.
  • Tiefkühl-Klebstoffe sind eigens für längere Zeiträume in Umgebungen mit Minusgraden – beispielsweise Kühl- oder Tiefkühltheken im Lebensmitteleinzelhandel – entwickelt worden und garantieren deshalb auch auf sehr kalten Oberflächen eine sehr gute Haftung des Etiketts.
 
Zu den wichtigsten Eigenschaften, die Etiketten erfüllen müssen, gehören:
 
  • eine sichere Haftung auf allen Untergründen
  • eine sichere Haftung bei extremen Temperaturen
  • eine sichere Haftung in schmutziger, fettiger und öliger Umgebung
  • Seewasser-Resistenz beim Transport auf Deck
  • rückstandsfreie Wiederablösbarkeit
  • Eignung für maschinelle industrielle Kennzeichnungsprozesse
  • Farbechtheit auch bei starker UV-Einstrahlung
  • Migrationsfreiheit für Lebensmittel und Pharmaprodukte
  • Beständigkeit gegen Säuren, Laugen und Lösungsmittel
 
Etikettenzubehör
 
Als professioneller Etikettenhersteller haben wir für unsere Kunden ein ergänzendes Angebot an Etikettenzubehör im Portfolio.
Dieses Angebot umfasst Etikettiermaschinen, Etikettendrucker, Etikettenspender und Handetikettierer sowie Verbrauchsmaterial für den Thermotransferdruck.
 


 

7 Etiketten drucken – ganz nach Bedarf

Unsere Rollenetiketten werden auf zwei Weisen gedruckt; dabei ist das optimale Druckverfahren von verschiedenen Faktoren abhängig. Auf die Qualität des fertigen Produkts hat die Auswahl keinen Einfluss, denn digitaler Druck oder Flexodruck liefern beide hervorragende Ergebnisse. Auf Wunsch ist Ihnen außerdem möglich, aus einer Reihe von Veredelungen auszuwählen.

7.1 Druckverfahren für den Etikettendruck

Um das optimale Druckverfahren für jeden Auftrag zu finden, sind im Vorfeld einige Fragen zu klären. Die drehen sich unter anderem um das Auftragsvolumen, das gewünschte Etiketten-Material, die zusätzlichen Funktionen der Etiketten sowie die individuellen Vorstellungen bezüglich der Personalisierung.

Mit dem Digitaldruck lassen sich beispielsweise Rollenetiketten mit personalisierten Daten wie einer fortlaufenden Nummerierung oder individuellen Motiven erstellen. Sobald das Auftragsvolumen aber kleinere oder mittlere Auflagen überschreitet, bietet sich aus Kostengründen der Flexo- oder Offsetdruck an.

Flexodruck. Hierbei handelt es sich um ein Hochdruckverfahren, bei dem die Farben über einen sogenannten Klischeezylinder auf den zu bedruckenden Stoff aufgetragen werden. Bei diesem Zylinder liegen die Flächen, mit denen gedruckt wird, höher als die nicht-druckenden Flächen – daher werden nur die höher liegenden Bereiche der Druckform eingefärbt, und nur diese Bereiche übertragen dann die Farbe auf den Bedruckstoff. Der läuft zwischen dem Klischeezylinder und einem Gegendruckzylinder hindurch und erhält so den farbigen Auftrag.

Diese Drucktechnik kann bei nahezu allen Materialien verwendet werden: Papier ist ebenso möglich wie Kunststofffolien oder Karton.

Offsetdruck. Im Gegensatz zum Flexodruck ist der Offsetdruck ein Flachdruckverfahren. Zwar wird auch hierbei eine Druckform verwendet, allerdings verfügt diese nicht über die unterschiedlich hohe Oberfläche. Stattdessen ist die Druckform für den Offsetdruck so behandelt, dass nur die Bereiche, die drucken sollen, überhaupt die Farbe annehmen. Die übrigen Bereiche stoßen die Farbe hingegen ab.

Der Druck erfolgt auch nicht unmittelbar von der Druckform, vielmehr erfolgt der Farbauftrag zunächst auf ein Gummituch, das auf eine Walze gespannt ist. Erst danach wird die Farbe auf den Bedruckstoff übertragen. Der Vorteil liegt in der präzisen Wiedergabe des Druckbildes; wegen des vergleichsweise hohen Aufwands steigen dabei allerdings die Kosten.

Siebdruck. Das Prinzip des Siebdrucks ähnelt dem des Offsetdrucks insoweit, dass auch hier mit einer Vorbehandlung druckende von nicht-druckenden Bereichen getrennt werden. Beim Siebdruck kommt dazu aber das namengebende gewebte Sieb zum Einsatz, durch das mittels eines Rakels die Farbe auf den Bedruckstoff übertragen wird. Verschiedene Maschenweiten steuern bei diesem Verfahren die aufgetragene Farbmenge – im Vergleich zu anderen Drucktechniken ist der Farbauftrag hier allerdings deutlich höher.

Damit können besonders deckende Bereiche und bestimmte Veredelungen wie Brailleschrift oder taktile Symbole geschaffen werden. Neben der großen Farbmenge und den Werkzeugkosten ist allerdings die Beschränkung auf grobe Raster einer der Nachteile des Siebdrucks.

Digitaldruck. Im Gegensatz zu den bisherigen Verfahren benötigt der Digitaldruck keine elastische oder statische Druckform. Das gewünschte Druckbild wird direkt aus der entsprechenden Datei an den Drucker übertragen. „Digitaldruck“ ist dabei ein Sammelbegriff, der unterschiedliche Druckverfahren bezeichnet. Die geläufigsten sind dabei Inkjet- und Laserdruck.

Der große Vorteil liegt in der Möglichkeit, zum einen bei der digitalen Verarbeitung des Druckbildes auf unzählige Optionen für eine Personalisierung zugreifen zu können, zum anderen bleiben selbst kleinste Auflagen mit diesem Verfahren erschwinglich.

Thermodruck. Bei diesem Verfahren wird das Druckbild mithilfe eines heißen Druckkopfes auf ein temperaturempfindliches Material übertragen. Dieses wird über eine Rolle an den heißen Druckköpfen vorbeigeführt – die Funktionsweise ähnelt daher eher dem Schreiben, da das Druckbild nicht wie sonst üblich durch den Druck fixiert wird.

Insgesamt gibt es drei unterschiedliche Verfahren, die unter den Begriff Thermodruck fallen:

 
  • Der Thermodirektdruck benötigt ein spezielles thermosensibles Papier. Das Druckbild entsteht darauf durch dessen chemische Zusammensetzung, die bei Hitzeeinwirkung zu einer Verfärbung führt. Das bedeutet gewisse Einschränkungen: Farbdruck ist auf diesem Wege nicht möglich, zudem ist die Haltbarkeit wegen der Hitze- und Lichtempfindlichkeit des Papiers begrenzt. Dennoch ist der Thermodirektdruck vor allem im Einzelhandel weitverbreitet, wo mit diesem Verfahren Kassenbons gedruckt werden.
  • Beim Thermotransferdruck wirkt die Hitze nicht unmittelbar auf das Papier, vielmehr wird ein spezielles Farbband aus Harz oder Wachs verwendet. Der Druckkopf schmilzt das Material dann auf den Träger – das kann Papier oder Kunststoff sein –, wo es in kurzer Zeit trocknet und für ein langlebiges Druckbild sorgt.
  • Der Thermosublimationsdruck funktioniert ähnlich wie der Thermotransferdruck, allerdings mit deutlich höheren Temperaturen. Damit wird das Material des Farbbandes nicht einfach geschmolzen, sondern verdampft. Der Vorteil gegenüber dem Transferdruck besteht in verschiedenen Farbabstufungen und der Möglichkeit, durch das Variieren der Temperatur die aufgetragene Farbmenge zu regulieren. Farbdruck ist hiermit ebenfalls möglich, dazu braucht es allerdings vier Farbbänder (in Cyan, Gelb, Magenta und Schwarz) und mehrere Druckdurchläufe für jede einzelne Farbe.
     

7.2 Druckveredelungen für Etiketten

Obwohl unsere Etiketten in jeder Hinsicht, von der Qualität der Materialien bis hin zu perfekten Druckergebnissen, höchsten Ansprüchen genügen, darf es manchmal doch ein bisschen mehr sein. Für solche Fälle bieten wir eine Reihe unterschiedlicher Veredelungen, mit denen wir Ihren Etiketten den letzten Schliff verpassen.

Heißfolienprägung. Wenn es um eine besondere Optik geht oder ein haptischer Kontrast gewünscht ist, kann eine Heißfolienprägung ebenso edle wie prägnante Ergebnisse liefern. Bei dieser Form der Veredelung werden bestimmte Stellen der Etikettoberfläche mit einer hauchdünnen Farb- oder Metallicfolie überzogen bzw. geprägt – daher auch die geläufige Bezeichnung solcher Etiketten als Präge-Etiketten.

So können gezielt bestimmte Partien des Etiketts optisch und haptisch hervorgehoben werden, die glänzende Folie kann dabei auch filigranste Elemente betonen. Hochwertige Produkte, etwa aus der Kosmetik- oder Lebensmittelbranche, sind so schon auf den ersten Blick als solche zu erkennen.

Metall-Effekt. Mit dem Hochvakuum-Verfahren lässt sich ein ähnlicher Glanzeffekt erzielen. Die Haptik der Folienprägung ist hierbei allerdings simuliert, denn die Etiketten bekommen keine metallische Folie aufgeprägt, sondern vielmehr wird die Oberfläche der metallisierten Etiketten mit einer dünnen Metallschicht bedampft. Das Ergebnis ist ein hochwertiger Look, der gleichzeitig in Sachen Schutz und Haltbarkeit voll zu überzeugen weiß.

Der Glanzeffekt kann sogar noch weiter veredelt werden, da die metallisierten Etiketten problemlos mit verschiedenen Druckverfahren bearbeitet werden. Auf diese Weise eignen sich die Metallic-Etiketten nicht nur als robuste Sicherheitsmaßnahme, sondern zugleich als schickes Design-Detail.

Schutzlaminat. Glanz und Schutz lassen sich aber auch mit einem speziellen Schutzlaminat auf die Etiketten aufbringen. Die transparente Schutzschicht ist wahlweise in matt oder glänzend verfügbar, beide Varianten sorgen allerdings dafür, das optische Erscheinungsbild der Etiketten besonders hervorzuheben und es gleichzeitig lange zu erhalten.

Blindprägung. Bei dieser Form der Veredelung geht es nicht um farbliche Akzentuierung, sondern um die Haptik, indem bestimmte Partien der Etikettenoberfläche hervorgehoben werden. Wobei das streng genommen nur auf die Hochprägung zutrifft, die erhabene Elemente hervorbringt, die also höher liegen als die restliche Oberfläche. Tiefprägung funktioniert genau umgekehrt, hier werden die gewünschten Elemente abgesenkt.

Beide Vorgehensweisen sorgen trotzdem durch die höher- oder tieferliegenden Konturen für ein sonst nicht umsetzbares Spiel mit Licht und Schatten. Außerdem wird das Etikett beim Betasten interessanter, weil es nicht vollkommen glatt ist, sondern in seinen Einzelelementen richtig erfühlt werden kann.

Tastbare Warndreiecke. Was das Erfühlen anbelangt, bietet labelprint24 ein besonderes Feature, das allerdings weniger der haptischen Aufwertung dient. Vielmehr handelt es sich dabei um einen wichtigen Beitrag zu Sicherheitsbelangen im Umgang mit Gefahrstoffen: Damit auch Menschen mit Sehbehinderungen ohne Schwierigkeiten gefährliche von ungefährlichen Substanzen unterscheiden können, kann als Zusatzetiketts ein tastbares Warndreieck auf Sicherheitsetiketten angebracht werden. Es funktioniert dann ähnlich wie Blindenschrift und gibt einen unmissverständlichen Hinweis, die notwendige Vorsicht walten zu lassen.

Design, Veredelung und Funktion von Etiketten können auf viele unterschiedliche Arten den individuellen Wünschen unserer Kunden angepasst werden. Sonderfarben sind dabei ebenso möglich wie Smart Labelling, um beispielsweise in der Logistik so viele Informationen wie möglich per Etikett übermitteln zu können. Stehen optische Fragen im Vordergrund, sind speziell designte Barcodes echte Hingucker, die aus einem notwendigen Verpackungselement schnell ein visuelles Alleinstellungsmerkmal machen. Von einfach bis edel – mit unserem Sortiment und unserer Erfahrung erfüllen wir jeden Kundenwunsch und schaffen so individuelle und hochwertige Etiketten ganz nach Ihren Bedürfnissen.
 

4.8/5 Kundenstimmen: 395

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