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Etiketten selber drucken: was brauche ich dafür?

  • Flexibel und on demand: Ein eigener Etikettendrucker erlaubt es, Etiketten bei akutem Bedarf direkt vor Ort und mit variablen Daten zu bedrucken.

  • Vielseitig einsetzbar: Selbstbedruckte Etiketten bieten zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, etwa im Verkaufs-, Lager- und Logistikbereich.

  • Druckausrüstungen für jeden Bedarf: Jedes Druckgerät und -verfahren bietet spezielle Vorteile, von der Druckqualität bis zur Kostenersparnis.

  • Up-to-Date: Dank moderner Gestaltungs-Software sind Etiketten mit Informationen wie fortlaufenden Nummerierungen, Datenbankeinträgen sowie QR- und Barcodes besonders einfach zu gestalten.


Zwar mögen Etiketten eine simple Erfindung sein, dennoch sind sie aus unserem Leben kaum wegzudenken. Immerhin kommen die haftenden Labels überall dort zum Einsatz, wo Kennzeichnungen wichtig und notwendig sind – und sorgen damit für Ordnung und Sicherheit.

Welche Informationen die Labels tragen, hängt dabei ganz vom Anwendungsbereich ab. Zudem stehen die genauen Daten häufig erst fest, wenn der Kennzeichnungsbedarf auftritt. Daher ist es in vielen Situationen gängige Praxis, Etiketten selber zu drucken, wie zum Beispiel in den Verkaufs-, Lager- und Transportbereichen vieler Unternehmen.

 

WAS MUSS ICH BEACHTEN, WENN ICH ETIKETTEN SELBER BEDRUCKEN MÖCHTE?

Moderne Etikettendrucker sind kompakt, leicht zu bedienen und werden immer erschwinglicher. Somit ist es heute einfacher denn je, Etiketten selbst zu drucken – zumindest sofern der Aspekt der Kennzeichnung im Vordergrund steht und keine hohen Anforderungen an Ästhetik und Haptik bestehen.

Nichtsdestotrotz gibt es im Vorfeld einige wichtige Dinge zu beachten. So geben etwa der geplante Anwendungsbereich des Etiketts, die Eigenschaften der zu beklebenden Oberflächen sowie diverse gesetzliche Vorschriften Aufschluss darüber, welche Etikettenmaterialien und Druckverfahren zur Option stehen. Hier einige Beispiele:

 

Der Anwendungsbereich

Versand-, Lager- und Transportetiketten etwa sind nur für begrenzte Zeit in Nutzung. Das Material und der Aufdruck des Etiketts müssen daher nicht besonders langlebig sein. Papier und einfarbiger Aufdruck reichen somit meist aus, selbst wenn die Farbe mit der Zeit langsam verblassen sollte.

Labels, die beispielsweise der Gefahrenkennzeichnung dienen, sollten hingegen deutlich widerstandsfähiger sein, insbesondere gegenüber Abkratzen, Feuchtigkeit und Schmierstoffen. Kunststoff ist Papier diesbezüglich klar überlegen. Außerdem sorgt ein mehrfarbiger Druck durch die Signalwirkung bunter Farben für eine bessere Wahrnehmung.

Gesetzliche Vorschriften

Für gewisse Einsatzgebiete von Etiketten gibt es gesetzliche Vorschriften, die unbedingt eingehalten werden müssen. Ein Beispiel dafür sind etwa die HACCP-Standards für Lebensmitteletiketten – unter diesen befinden sich Richtlinien zur Vermeidung von Migration von Etikettenmaterial und Druckfarbe.

 

Die Eigenschaften der Zieloberflächen

Etiketten können nur dann ihren Dienst leisten, wenn sie sicher auf der für sie vorgesehenen Oberfläche haften. Allerdings verfügt jedes Oberflächenmaterial über besondere Eigenschaften, ganz egal ob Papier, Holz, Glas, Metall oder Kunststoff.

Bei der Materialwahl sind diese insofern zu beachten, da Faktoren wie die

 
  • Krümmung,
  • Biegsamkeit,
  • Oberflächenstruktur,
  • Temperatur (wie bei Kühlwaren) sowie
  • die Saugfähigkeit


der Zieloberflächen Einfluss auf die Haftkraft des Etiketts nehmen. Auch stellt sich die Frage, ob das Etikett permanent haftend oder rückstandslos entfernbar sein sollte.

 

WELCHE AUSRÜSTUNG BRAUCHE ICH FÜR DEN ETIKETTENDRUCK?

Um Etiketten selbst drucken zu können, braucht es zunächst die richtige Ausrüstung, allen voran einen Etikettendrucker sowie passende Etiketten, die mit diesem kompatibel sind. Je nach Druckverfahren und Anwendungsbereich kann darüber hinaus zusätzliches Druckzubehör wie Farbbänder oder Tintenpatronen notwendig sein, ebenso wie der Einsatz einer speziellen Gestaltungssoftware.

 

Etikettendrucker: Inkjet- oder Thermodrucker?

Grundlegend kommen verschiedene Druckerarten infrage, wenn es darum geht, selbst Etiketten zu drucken. Welches Gerät sich am besten eignet, hängt weitgehend davon ab, welche Anforderungen die gedruckten Etiketten erfüllen müssen. Denn abhängig vom Druckverfahren unterscheiden sich die Ergebnisse teils erheblich. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Druckqualität und der Haltbarkeit des Aufdrucks.

Inkjet-Drucker, wie wir sie etwa von unseren Schreibtischen im Büro und Eigenheim kennen, sind auch im kompakten Etikettendrucker-Format erhältlich. Somit eignen sich Inkjet-Drucker zwar grundsätzlich für den Etikettendruck, lohnen sich jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Ein großer Vorteil des Tintenstrahldrucks besteht darin, dass dieser ein sehr scharfes Druckbild in allen Farben der CMYK-Palette erzielt. Zudem verblassen die Farben unter Lichteinwirkung nur sehr langsam. Die Druckqualität ist dadurch hoch, hat allerdings ihren Preis.

Thermodrucker: Hierbei wird zwischen zwei Druckverfahren unterschieden:

 
  • dem Thermodirektdruck
  • dem Thermotransferdruck,


und bei beiden handelt es sich um thermische Druckverfahren, bei welchen ein temperaturempfindliches Material sowie ein heißer Druckkopf, der sogenannte Thermokamm, zum Einsatz kommen.


Beim Thermodirektdruck wird mithilfe des Druckkopfs ein spezielles Thermopapier punktuell erhitzt, sodass sich die Farbe an den erwärmten Stellen verändert. Weitere Materialien wie Farbbänder, Patronen und Toner sind dafür nicht notwendig.

Zahlen, Buchstaben, Raster sowie andere simple Motive können auf diese Weise kostengünstig gedruckt werden, wenn auch nur einfarbig. Der Aufdruck ist zudem licht- und wärmeempfindlich und verblasst mit der Zeit. Eingesetzt wird dieses Verfahren daher vor allem für den Druck von Etiketten mit kurzer Nutzungsdauer:

 
  • Adress- und Versandetiketten für Brief- und Paketsendungen

  • Preisetiketten

  • Kofferetiketten

  • Etiketten bei Waagen

  • Barcode-Etiketten



 

Beim Thermotransferdruck wird durch die Wärmeeinwirkung des Druckkopfs hingegen Farbe von einem thermosensitiven Farbband – der Thermotransferfolie – auf ein zu bedruckendes Etikettenmaterial übertragen (transferiert).

Der Druck ist ebenfalls einfarbig, es lässt sich jedoch ein deutlich besseres Druckbild erzielen als mit dem Thermodirektdruck. Auch können Kunststoff-Etiketten bedruckt

werden, die deutlich länger haltbar sind als ihre Papier-Pendants. Zu den typischen Einsatzgebieten zählt die Kennzeichnung von:
 

  • Elektrogeräten und Maschinen (z. B. Typenschilder, Warnhinweise)

  • Versandwaren (z. B. zur Produktidentifikation und Rückverfolgung)

  • Lebensmitteln (auch von Tiefkühlwaren)

  • Bauteilen und Baugeräten

  • Inventar und Arbeitsmitteln in Laboren

  • Lager- und Transportgütern (z. B. Paletten)

Wichtig: Nur wenige Thermodrucker sind zur Durchführung beider thermischen Druckverfahren fähig. Beim Kauf ist es somit wichtig, zu beachten, ob das Gerät den Direktdruck, den Transferdruck oder beide Verfahren unterstützt.

Zudem gibt es Thermodrucker in unterschiedlichen Ausführungen: Office-Drucker für Büros sind günstig und punkten vor allem durch ihr kompaktes Format. Steht hingegen die Leistung im Vordergrund, überzeugen Industriedrucker für den Lager-, Verkaufs- und Logistikbereich mit besonders hohen Druckgeschwindigkeiten.

 

Bedruckbare Etiketten: Papier, Kunststoff oder Thermopapier?

Etiketten für den Inkjet-Druck bestehen meist aus Papier. Alternativ können auch Etiketten aus bestimmten Kunststoffen durch Einsatz des Tintenstrahldrucks mit bunter Farbe, Schrift und Motiven versehen werden. Ein Beispiel dafür sind etwa Etiketten aus speziell beschichteter Polyesterfolie. Wie wasserfest und beständig der Druck darauf ist, hängt jedoch maßgeblich von der verwendeten Tinte ab.

Etiketten für den Thermodirektdruck bestehen immer aus Papier. Die Auswahl an Materialien ist bei den Thermoetiketten daher äußerst begrenzt. Hinsichtlich der Papiere besteht jedoch etwas Wahlfreiheit mit Blick auf Grammatur, Farbe und Vorbehandlung.



 

Etiketten für den Thermotransferdruck können sowohl aus Papier als auch Kunststoff bestehen. Kunststoffetiketten haben den Vorteil, dass sie robuster, resistenter gegen Feuchtigkeit, Öle, Chemikalien und Temperaturschwankungen sind – also deutlich hochwertiger und langlebiger als herkömmliche Papier-Labels.

Zusätzlich zum Etikettenmaterial werden für den Thermotransferdruck allerdings noch Farbbänder aus Wachs, Harz oder Wachs-Harz benötigt. Auch hier gibt es bedeutende Qualitätsunterschiede:

 
  • Thermotransferbänder aus Wachs sind die kostengünstigste Variante, eignen sich insbesondere für den Druck auf Papier und erzeugen ein scharfes Druckbild mit hoher Schwärzung.

  • Thermotransfer-Mischbänder aus Wachs und Harz sorgen sowohl auf Folien- als auch Papieretiketten für eine kontrastreiche Schwärzung. Ein weiterer Vorteil gegenüber Wachsbändern besteht in der höheren Abrieb- und Kratzfestigkeit.

  • Thermotransferbänder aus Harz sind die optimale Lösung für Kunststoff- beziehungsweise Folienetiketten. Dank des Harzes erweist sich der Aufdruck als besonders kratzfest, temperatur- und lösemittelbeständig.


Blanko- vs. vorbedruckte Etiketten: Unabhängig vom jeweiligen Druckverfahren und dem Etikettenmaterial besteht in der Regel die Möglichkeit, zwischen nicht bedruckten Blankoetiketten oder Etiketten mit Vordruck zu wählen. Somit können beispielsweise auch die nur einfarbig bedruckbaren Thermoetiketten optisch ansprechend gestaltet werden – vor Ort werden diese dann nur noch um die variablen Daten ergänzt.
 

Software für die Etikettengestaltung

Für die Gestaltung von Etiketten gibt es ganz unterschiedliche Software. Nicht immer wird dafür ein eigens für den Etikettendruck konzipiertes Programm verwendet. Labels, die lediglich eine fortlaufende Nummerierung, Produktbezeichnung oder Artikelnummer enthalten, können sogar mit herkömmlichen Textverarbeitungsprogrammen entworfen werden.

Schwieriger gestaltet sich dies jedoch, wenn beispielsweise QR- oder Barcodes generiert und skaliert werden sollen. In solchen Fällen ist es empfehlenswert, eine spezielle Grafik-Software für Etiketten zu nutzen, die über entsprechende Funktionen verfügt. Besonders hilfreich und zeitsparend sind zudem Programme, die eine Einbindung von Datenbanken ermöglichen.


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