Bedruckte Etiketten auf Rolle

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  1. Anwendung von bedruckten Etiketten
  2. Digital oder konventionell bedruckte Etiketten
  3. Material von bedruckten Etiketten
    1. Etikettenpapier
    2. Metallisierte Papieretiketten
    3. Fluoreszierende Papieretiketten
    4. Bedruckte Etiketten aus Thermopapier
    5. Bedruckte Etiketten aus Etikettenfolie
    6. Trägermaterial
  4. Weiterverarbeitung und Veredelung
  5. Wickelung auf Rollenkern
  6. Etiketten spenden auf Kundenseite
    1. Handspender für bedruckte Etiketten auf Rollen
    2. Spenderanlagen für bedruckte Etiketten auf Rollen

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1. Anwendung von bedruckten Etiketten

Bedruckte Etiketten auf Rollen passen in manuelle oder automatische Etikettenspender, die über ein sich drehendes Spendesystem verfügen und so eine hohe Aufklebegeschwindigkeit ermöglichen. Die bedruckten Etiketten auf Rollen garantieren die erforderliche Schnelligkeit, eine sichere Haftung und betriebswirtschaftliche Sparsamkeit: Diese drei Faktoren sind für die industrielle Kennzeichnung mit Klebeetiketten und Aufklebern entscheidend. Bedruckte Etiketten werden als Rollenetiketten oder Bogenetiketten in allen industriellen Branchen, bei Behörden, Hochschulen, im Office oder Zuhause verwendet.

Typische Anwendungsfelder für bedruckte Etiketten 
 
  • Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Lebensmitteletiketten 
  • Nummerierte Barcode-Etiketten in der Transport- und Logistikindustrie 
  • Transportaufkleber zur Kennzeichnung von Containern mit Chemikalien
  • Witterungsbeständige Folienetiketten für Chemie- Automobilinstustrie
  • Beschilderung von technischen Bauteilen 
  • Hochglanz-Etiketten und transparente Aufkleber für Kosmetika. 
 
Diese Aufzählung der Einsatzgebiete von bedruckten Etiketten liesse sich noch endlos fortsetzen. Interessant daran ist, dass fast jede Branche ganz individuelle Anforderungen an die bedruckten Etiketten stellt, die beim Etiketten drucken berücksichtigt werden müssen. 

Beispiele für branchenspezifische Etiketten Anforderungen 
 
  • Das Etikettieren mit Lebensmitteletiketten findet zumeist unter schwierigsten Bedingungen statt, etwa in nasser oder fettiger Umgebung oder bei Tiefkühltemperaturen. In der sensiblen Lebensmittelbranche sind viele rechtliche Anforderungen, Stichwort REACH-Konformität, Lebensmittelkennzeichnung oder LMIV-Gesetz, zu berücksichtigen. Außerdem muss sichergestellt werden, dass nur einem minimale oder überhaupt keine Migration von mikroskopisch kleinen Haftkleber- und Etikettenmaterial-Bestandteilen der Lebensmitteletiketten in das Nahrungsmittel erfolgen darf. 
 
  • Für die meisten in der chemischen Industrie eingesetzten Produkte ist eine Zulassung nach „British Standard 5609 Section 2” obligatorisch. Das bedeutet, dass die bedruckten Etiketten drei Monate in salzigem Seewasser gelagert werden können, ohne sich während der Seereise vom etikettierten Behälter auf dem Containerschiff abzulösen. 
 
Es sind also unterschiedliche branchenspezifische Faktoren zu beachten, die meist maßgeblich für die zu bedruckenden Etiketten-Materialien auswirken. Zusätzlich beeinflussen Auftragsvolumen und Einsatzzweck, sowie Anforderungen an die weiterverarbeitung die Wahl des Etikettendruck-Produktionsverfahrens.

2. Digital oder konventionell bedruckte Etiketten

Bedruckte Etiketten auf Rollen druckt man entweder auf digitalen Drucksystemen oder im konventionellen Flexodruck-Verfahren. Die Druckqualität ist bei beiden Verfahren hervorragend. In unserem Online-Kalkulator bieten wir beide Technologien alternativ zur Auswahl an. 
 
Welche Faktoren bestimmen das optimale Druckverfahren für Etiketten?
 
  • Etiketten-Auftrags Volumen 
  • Etiketten-Material
  • Zusätzliche Funktionen der Etiketten 
  • Anforderungen an Personalisierung  
     
Mit unseren digitalen Drucksystemen sind wir in der Lage, Rollenetiketten mit individuellen Daten zu personalisieren. Diese Daten können z.B. fortlaufende Nummern, Codierungen oder wechselnde Druckmotive sein. Bei kleinen und mittleren Auflagen lassen sich bedruckte Etiketten günstiger digital produzieren. Bei großen Auflagen ist der Flexodruck kostengünstiger. Auch die verfügbaren Materialien sind beim Flexo- und Offset-Druck etwas größer.

 

3. Material von bedruckten Etiketten

Grundsätzlich bestehen bedruckte Selbstklebeetiketten, egal ob es sich dabei um Rollenetiketten oder ein Bogenetiketten handelt, aus einem Trägermaterial, Haftklebstoff, einem Obermaterial und Druckfarbe. Der Druckfachmann bezeichnet diesen Etiketten-Aufbau als Haftverbund. Optional kann noch ein transparenter Lack und/oder eine Metallic-Folie dazukommen. Rollen-Etiketten werden nach dem Druck in der vom Kunden gewünschten Anzahl auf einen Rollenkern aus Pappe aufgerollt. Das Obermaterial der Etiketten trägt das Druckbild und kann aus Etikettenpapier oder Etikettenfolie bestehen.

 

3.1 Etikettenpapier

Bedruckte Etiketten aus Etikettenpapier sind in der Anschaffung am günstigsten. Sie eignen sich aber nur für kurze Einsätze im Aussenbereich, für den Innenbereich oder an Stellen, wo sie vor Nässe, Wind und Wetter ausreichen geschützt sind. Es gibt sehr viele Arten von Etikettenpapieren mit verschiedenen Grammaturen, Oberflächen und Strukturen. Ein optionaler blauer Rückseitenstrich verleiht dem Etikettenpapier eine erhöhte Opazität. Ein spezielles Etikettenpapier für den Pharmabereich besitzt eine geringer Papierdicke und dafür eine bessere Geschmeidigkeit. Es passt sich ideal an stark gewölbte Oberflächen, wie bei Ampullen, an.

 

3.2 Metallisierte Papieretiketten

Bedruckte Etiketten aus metallisiertem Papier besitzen eine Schicht aus feiner kaschierter Aluminiumfolie, die bei der Papierherstellung auf die Papieroberfläche aufgebracht wird. Bedruckte Etiketten mit diesem Metall-Papierverbund glänzen je nach Wunsch metallisch wie Silber oder wie Gold. Dieses Papier ist ideal geeignet, wenn die Etiketten einen hochwertigen, metallähnlichen Effekt wie bei Kosmetiketiketten üblich aufweisen sollen.
 

3.3 Fluoreszierende Papieretiketten

Bedruckte Etiketten aus fluoreszierendem Papier, auch Neon- oder Tagesleuchtfarben-Papier genannt, besitzen eine hohe Signalwirkung und werden meist als Preisetiketten verwendet. Die typische gelbe, rote, orange oder grüne Farbe entsteht durch Farbpigmente, die bei der Papierherstellung auf auf das Basis-Etikettenpapier aufgestrichen werden.
 
 

3.4 Bedruckte Etiketten aus Thermopapier

Die bekannteste Anwendung von bedruckten Etiketten aus Thermopapier sind Rollenetiketten für den direkten Druck im SB-Bereich von Supermärkten. Die dort vorhandenen Waagen mit integriertem Etiketten-Drucker drucken ein Etikett als Bon mit einem EAN- bzw. Barcode, Gewicht und Preis aus, also mit Daten die erst kurz vor dem Druck individuell zusammengestellt werden. Ermöglicht wird die typische Schwarzfärbung des Druckbildes der Thermopapier-Etiketten durch eine spezielle Reaktionsfarbe, dem Thermostrich, der vom Papierhersteller auf das Basis-Etikettenpapier aufgebracht wird. Wichtig bei der Produktion von Rollenetiketten aus Thermopapier für den direkten Druck ist eine auf der Oberfläche vorhandene Schutzschicht, damit die Reaktionsfarbe nicht schon beim Bedrucken in der Etikettendruckerei aktiviert wird.
 
 

3.5 Bedruckte Etiketten aus Etikettenfolie

Bedruckte Etiketten werden zunehmend aus Etikettenfolien gefertigt. Etikettenfolien, wie PE, PP oder PVC, besitzen gegenüber Papieretiketten einige Vorteile. Sie sind ohne Probleme auch Aussenbereich einsetzbar. Bedruckte Etiketten aus Folien sind äußerst robust und besitzen eine hervorragende Resistenz gegenüber Umwelteinflüssen, wie Nässe, Säuren, Chemikalien, UV-Strahlung oder schmierigen Stoffen. Mit Folien-Etiketten aus Kunststoff ist es möglich, transparente Etiketten zu produzieren. Transparente Aufkleber werden unter anderem für die Kennzeichnung von Kosmetik und Drogerieprodukten verwendet. Die Beschriftung wirkt bei transparenten Etiketten wie direkt auf das Produkt aufgedruckt. Das „unsichtbare“ bedruckte Etikett erreicht durch den Transparenz-Effekt eine sehr hochwertige Anmutung.

 

3.6 Trägermaterial

Das Trägermaterial, auf welchem das Etikett bis zum Ablösen und Verkleben nach dem Druck verbleibt, besteht aus dünnem Pergamin- bzw. Kraftpapier oder aus einem speziellen Folienmaterial für Hochleistungsetikettiermaschinen. Da das Trägermaterial an der Kleberseite des Rollenetiketts oft mit einer Trennschicht aus Silikon versehen ist, lässt sich das bedruckte Etikett bei Bedarf einfach vom Trägermaterial lösen. Das Trägermaterial-Band wird nach dem Aufkleben nicht mehr benötigt und anschliessend entsorgt und recycelt.
 

4. Weiterverarbeitung und Veredelung 

Nach dem Druck können die bedruckten Etiketten zusätzlich noch veredelt werden. Zu den Veredelungsverfahren gehören das Lackieren und Kaschieren, die Heißfolienprägung oder das Aufbringen von tastbaren Symbolen, etwa ein Warndreieck für sehbehinderte Menschen. Die gedruckten und veredelten Etiketten müssen jetzt noch in Ihre finale Form gestanzt werden. Dafür setzt labelprint24  eine mechanische Rollenstanze mit einer Stanzform aus Metall und eine Laserstanze ein. Die Laserstanze schneidet bedruckte Etiketten mit freien Konturen durch einen gebündelten Energiestrahl aus dem Haftverbund, ohne das Trägermaterial zu verletzen.
 
 

5. Wickelung auf Rollenkern

 
Wie es der Name schon sagt, werden bedruckte Etiketten die als Rollenetiketten gefertigt sind, nach dem Druck auf eine Rolle aufgewickelt. Dafür wird ein Rollenkern aus dicker Pappe benötigt, der im Durchmesser auf den beim Kunden vorhandenen Etikettenspender abgestimmt ist, Theoretisch ist jeder beliebige Rollenkern-Durchmesser möglich, aber in der Praxis haben sich die Standard-Durchmesser 26, 40, 50 und 76 mm durchgesetzt. Beim Umwickeln auf den entsprechenden Rollenkern muss unbedingt die Wickelrichtung beachtet werden, damit die Etiketten beim Kunden korrekt auf das zu kennzeichnende Produkt gespendet werden. Grundsätzlich werden die bedruckten Etiketten auf Rolle so gewickelt, dass sie sich entweder im Inneren oder Aussen auf der Etikettenrolle befinden.
 

6. Etiketten spenden auf Kundenseite

 
Die fertigen Etikettenrollen werden sicher verpackt zum Kunden geliefert und dort  in den vorhandenen Etikettenspender eingelegt. Die Breite der vorhandenen Geräte reicht von einfachen Tischetikettenspendern über Handetikettierer bis zu vollautomatischen Hochleistungsetikettiermaschinen mit einer enormen Spendekapazität.
 

6.1 Handspender für bedruckte Etiketten auf Rollen

 
In Tischetikettenspendern werden die einzelnen Etikettenrollen nur eingelegt und  Rollenetikett für Rollenetikett von Hand abgezogen. Die Tischetikettenspender passen auf jeden Schreib- und Arbeitstisch und sind im Office-Bereich Zuhause. Die Spendegeschwindigkeit spielt hier keine Rolle, es geht eher um Ordnung und eine saubere Aufbewahrung der Etiketten.

Beim Handetikettierer erfolgt der Vorschub der bedruckten Rollenetiketten durch einen Hebeldruck am Griffstück. Über eine Gummiwalze wird das einzelne Etikett transportiert und auf das zu beklebende Objekt aufgebracht. Dieses Verfahren funktioniert schon recht schnell ist aber für große Etikettenmengen immer noch viel zu ungenau und zu langsam.
 

6.2 Spenderanlagen für bedruckte Etiketten auf Rollen

Beim industriellen Spenden von bedruckten Etiketten auf große Mengen von Produkten werden automatische Etikettiermaschinen mit verschiedensten Geschwindigkeits-Klassen benutzt, die zumeist in die Verpackungsstraßen der Hersteller integriert sind. Ein Transportband führt die Produkte an der Etikettiermaschine vorbei und Lichtschranken erkennen die optimale Etikettierposition. Die bedruckten Etiketten werden von einem Mikroprozessor gesteuert und punktgenau auf, unter, oder an den Seiten der Produktverpackung befestigt. Es gibt High-Speed-Etikettierer, die bis zu 5.000 Etiketten in der Minute aufspenden können.

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