Laminattuben für Cremes, Shampoo, Duschgel, Bodylotions, Pasten uvm. in fotorealistischer Druckqualität bereits ab 1.000 Stück. Mit Kunststoff- oder Aluminiumbarriere in 25 mm / 35 mm / 50 mm Durchmessern.
Labelprint24 – Ihr Experte für Laminattuben
Die Laminattube ist eine evolutionäre Weiterentwicklung von Tubenverpackungen für pastöse und halbflüssige Produkte. Ein Laminat stellt einen Verbund aus mehreren Schichten dar, die jeweils eine besondere Funktion erfüllen. Die Laminattube von Labelprint24 vereint die individuellen und wesentlichen Vorteile von Aluminiumtuben und Kunststofftuben in einer einzigen Tubenart: Je nach Tubentyp trägt die jeweilige Barriereschicht zum Schutz des Inhalts vor definierten äußeren Einwirkungen bei.
Laminattuben bauen sich aus einem Tubenkörper aus mehreren miteinander verbundenen Substratschichten, der Tubenschulter mit dem Tubengewinde und dem Tubenverschluss auf. Jeder einzelne Bestandteil einer Laminattube besitzt individuelle Spezifikationen. Optional können die Tubenverschlüsse noch zusätzlich mit Tubensiegeln verschlossen werden. Je mehr Schichten ein Tubenlaminat besitzt, desto teurer ist es.
Die einzelnen Schichten des Mantelmaterials sind durch „Laminieren“ miteinander verbunden. Von daher kommt auch der Name für diese Art von Tuben.
Von besonderer Wichtigkeit beim Aufbau einer Laminattube ist ihre Dichtheit (Diffusionsschutz, Gaspermeation). Die Dichtheit hängt von der Barriereschicht, der Schweißnaht am Tubenboden, von der Schulternaht und von der Passung des Verschlusszapfens an der Tubenöffnung ab.
Tuben sind Verpackungsmittel und haben, wie fast alle Verpackungsmittel, mehrere Aufgaben. Sie dienen als wiederverschließbares Behältnis für flüssige, pastöse oder gelartige Produkte und schützen das Füllgut vor Qualitätsveränderungen aller Art.
Sie sollen den Inhalt punktgenau und gut dosierbar abgeben und die Tubenoberfläche dient als Informations- und Werbeträger.
Die wichtigsten Aufgaben auf eine Blick:
Es gibt zwei Varianten von bedruckbaren Laminat-Tuben: die ABL-Tube aus Aluminium Barrier Laminat und die PBL-Tube aus Plastik Barrier Laminat. ABL- und PBL-Tuben besitzen je nach eingesetzter Barriereschicht unterschiedliche Barriereeigenschaften gegenüber äußeren Einwirkungen.
Je nach Tubentyp und Materialaufbau kann die Barriereschicht das Füllgut gegenüber Sauerstoff, Feuchtigkeit und Licht schützen. Die konkrete Barrierewirkung ergibt sich aus den produktspezifischen Materialdaten.


Die ABL-Tube ist eine Laminattube, die eine dünne Aluminiumschicht zwischen den einzelnen Kunststoffschichten besitzt. Die Aluminiumschicht dient mit ihren Barriereeigenschaften dazu, den Tubeninhalt zu schützen.
Die Aluminiumschicht übernimmt bei ABL-Tuben die Barrierefunktion; die konkrete Barrierewirkung richtet sich nach dem jeweiligen Tubenaufbau. Die ABL-Tube ist eine Kunststoff-Metall-Tube, die den Anforderungen von hochwertigen pharmazeutischen Produkten und Kosmetika entspricht.
Die PBL-Tube ist eine Laminattube ohne Aluminium, die komplett aus Kunststoff hergestellt wird. Diese Art der Laminattube besitzt mehrere Schichten aus High-Density-Polyethylen (HDPE), einschließlich einer Barriereschicht aus EVOH (Ethylene Vinyl Alcohol). Die EVOH-Barriereschicht trägt dazu bei, das Füllgut vor definierten äußeren Einwirkungen zu schützen; Auswirkungen auf die Haltbarkeit sind vom konkreten Füllgut und Tubenaufbau abhängig.
EVOH wird bei PBL-Tuben als Barriereschicht eingesetzt; die konkreten Barriereeigenschaften ergeben sich aus dem jeweiligen Materialaufbau und den produktspezifischen Materialdaten.
BL-Tuben mit EVOH besitzen materialabhängige Barriereeigenschaften, deren konkrete Wirkung vom jeweiligen Tubenaufbau abhängt. ABL-Tuben nutzen eine Aluminiumschicht als Barriere; die konkrete Schutzwirkung hängt vom Tubenaufbau und den produktspezifischen Barrierewerten ab. Bei der Laminat-Herstellung für ABL-Tuben wird auf der Innenseite der Aluminiumschicht eine Copolymer-Schutzschicht aufgetragen, damit der Inhalt nicht mit dem Aluminium in Kontakt kommt.
Das ist besonders für manche Lebensmitteltuben notwendig. Es gibt jedoch auch Laminate ohne Barriere-Schichten.
Das Material von Laminattuben besitzt noch einen weiteren sehr wichtigen Vorteil: Es kann im Digitaldruck hochwertig bedruckt und veredelt werden!
Die Antwort auf diese Frage lautet nicht: „Weil sie einfach praktisch sind“. Das stimmt zwar, aber andere Verpackungsmittel sind das auch und bieten zudem eine größere bedruckbare Oberfläche. Die zutreffendste Antwort lautet: Die geeigneten Füllgüter packen die Hersteller aus Sicherheits-, Convenience- und Hygienegründen in Tuben ab.
Durch die kleine Austrittsöffnung am Tubenhals reduziert sich der Kontakt des Füllguts mit der Umwelt und verlängert so die Haltbarkeit des Inhalts.
Je nach Tubentyp und Barriereschicht bieten Laminattuben unterschiedliche Barriereeigenschaften gegenüber Sauerstoff, Licht und Wasserdampf, hohe Elastizität und einfache Verpackungs- und Nutzungseigenschaften machen Tuben zu einer bevorzugten Verpackungsoption nicht nur für Kosmetika, sondern auch für Lebensmittel, Tierfutter und Pharmazeutische Produkte. Zahnpflegemittel wie Zahnpasta oder Mundgel sind unangefochten die Nummer 1 der in ihnen abgefüllten Produkte.
Unsere PBL-Tuben Aktionsprodukte sind schon nach 3 Wochen ab Druckfreigabe versandfertig. Alle anderen Tuben die sie mit unserem Laminattuben - ABL und PBL Kalkulator konfigurieren können, sind nach Absprache bereits 4 Wochen nach Druckfreigabe fertig produziert.
Sollten Sie eine Spezialanforderung haben oder Ihre Wünsche von der Online-Kalkulation nicht abgedeckt werden, finden wir sicher gemeinsam eine Lösung für Ihr Anliegen. Sprechen Sie uns gerne an.
Bei der Wahl der optimalen Laminattuben-Art ist es entscheidend, die Vor- und Nachteile des jeweiligen Laminats abzuwägen und diejenige Tubenart auszuwählen, welche die Verpackungsfunktion und den Verpackungszweck für das individuelle Produkt am besten erfüllt. Tuben-Laminat muss z.B. weich und elastisch sein, damit auch nach mehrmaligen Quetschbewegungen keine Faltenbildung auftritt und den optischen Eindruck stört.
Weitere Funktionen, die Laminattuben erfüllen müssen, sind ein ausreichender Produktschutz sowie die Füllgut-Kompatibilität hinsichtlich Migration und chemischer Beständigkeit. Für empfindliche Füllgüter können High-Barrier-Laminate eingesetzt werden. Die konkrete Sauerstoff-, Aroma- und Wasserdampfbarriere richtet sich nach dem eingesetzten Materialaufbau.
Ist dieses Material allerdings zu steif, kann es zu Quetschspuren oder zur Rissbildung an der Quetschkante kommen.
Die Schulter der Tube stellt eine Schwachstelle für die Sauerstoffbarriere dar. Wird z.B. eine Zahnpastatube (ABL-Laminat) nach länger Zeit zum ersten Mal geöffnet, so sieht man möglicherweise ausgetrocknete und oxidierte Zahnpasta im Kopfbereich.
Im Tubeninneren ist die Zahnpasta oftmals noch intakt. Die Sauerstoffbarriere im Schulterbereich hängt von Konstruktion und Materialaufbau der jeweiligen Tube ab.
Laminattuben können für pastöse Lebensmittel eingesetzt werden, sofern für die konkret eingesetzte Materialvariante die erforderliche Lebensmittelkontakt-Konformität vorliegt.
Etwa 20 Prozent aller in Europa hergestellten Tuben verwendet man für die Verpackung von Zahnpasta und anderen Zahnpflegeprodukten. Zahnpastatuben wurden früher ausschliesslich aus Aluminium gefertigt, da nur dieses Material die Barriereeigenschaften bot, um die Zahnpasta frisch, pastös und wirksam zu halten. Heute werden nur noch wenige Produkte aus dem Bereich der Zahnpflege, etwa medizinische Zahnpasten, in Aluminiumtuben verkauft.
Zahnpastatuben aus ABL-Laminat besitzen materialabhängige Barriereeigenschaften; eine Gleichwertigkeit mit Aluminiumtuben hängt vom konkreten Tubenaufbau und den jeweiligen Barrierewerten ab, sind leichter und vor allem mit einem hochwertigen Design ohne Quetschspuren bedruckbar. Granulat, Schäumer, Feuchthalte- und Bindemittel sind wichtige Bestandteile von Zahnpasta. Dazu kommen Aromastoffe, Fluorid und Farbstoffe.
Diese Bestandteile dürfen nicht altern oder sich entbinden.
Über 40 Prozent aller in Europa produzierten Tuben gehen als Kosmetiktube in die Kosmetikbranche. In der Kosmetikindustrie werden, je nach Inhalt, Aluminium-, Laminat- oder Kunststofftuben eingesetzt.
Wichtige Produkte sind Haarfärbemittel und Haarpflege, Hautpflegemittel sowie Seife, Rasiercreme, Duschgel, Peeling und andere Reinigungsmittel, deren Inhaltsstoffe zum Teil sehr kostbar und teuer sind.
Verstärkt werden heute Laminattuben im Pharmabereich eingesetzt. Allerdings dominieren im sensiblen medizinischen Bereich immer noch Aluminiumtuben.
in. Auch in diesem Segment wird die Laminattube zunehmend als moderne und zeitgemäße Verpackungsform angesehen. Sie bietet eine komfortable Handhabung, ist leicht zu öffnen und vor allem wieder zu schließen, macht das Portionieren einfach, ist leicht und unzerbrechlich.
Für Senf, Mayonnaise, Ketchup und weitere Lebensmittel können entsprechend für den Lebensmittelkontakt geeignete Laminattuben eingesetzt werden.
Laminattuben werden für unterschiedlichste Produkte verwendet
Bei Laminattuben erfolgt der Druck nicht auf den fertigen zylindrischen Tubenkörper, sondern auf einer flachen Laminatrolle. Bei Labelprint24 werden Laminattuben mit einem Durchmesser von 35 oder 50 mm auf der Rolle rein digital bedruckt und anschließend mit UV-Lack veredelt.
Nach dem Druck und der Veredelung der Laminatrolle wird das Laminat in unserer Tubenanlage zu kleinen Röhren geformt und so der Tubenkörper gebildet, die Nähte des Tubenkörpers werden fest verschweißt. Im nächsten Schritt setzt die Tubenanlage die Tubenschulter mit dem Tubengewinde auf.
Dabei kann der Kunden zwischen einer Prellversion und einer Schraubversion wählen. Als letzter Schritt erfolgt das Aufsetzen des Tubenverschlusses, auch wieder entweder als Prell- oder Schraubverschluss.
Die fertig bedruckten und am Kopf verschlossenen Laminattuben sind unten noch offen und werden so an den Kunden geliefert, um dort in einer Tubenfüllmaschine mit dem jeweiligen Produkt gefüllt zu werden. Nach der Befüllung werden die Tuben entsprechend den vorgesehenen Prozess- und Produktspezifikationen verschweißt.
Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:
Die erste Tube wurde 1841 vom amerikanischen Maler John Goffee Rand erfunden und patentiert. Sie waren damals aus Blei und enthielten Künstlerfarben. Später folgten Tuben aus Zinn (Stanniol) und Aluminum.
Die heute weit verbreitete Kunststofftube und die Laminattube entwickelten sich erst um die Mitte des 20. Jahrhunderts.
Die Laminattuben, die heute von Tubenherstellern wie Labelprint24 produziert werden, sind generell hoch entwickelte Verpackungsmittel mit vielen genialen Funktionen. Sie sind leicht, wieder verschließbar, weich, elastisch und besitzen darüber hinaus einige spezielle Eigenschaften, die exakt an das jeweilige Füllgut angepasst werden können.
Sie haben noch Fragen zu Laminattuben von Labelprint24? Sprechen Sie uns gerne an.