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Rollenetiketten Digitaldruck - Die Laserstanze

Laserstanze - Digitaldruck


Digitaldruck von Rollenetiketten - Die Laserstanze

Digital gedruckte Rollenetiketten werden nach dem Etiketten drucken selbst und der anschliessenden Veredelung ausgestanzt und abgegittert. Traditionell wird zu diesem Zweck eine rasiermesserscharfe Stanzform aus Metall angefertigt. Ist eine entsprechende Form mit dem exakten Format der Digitaldruck-Rollenetiketten bereits von einem anderen Auftrag vorhanden, kann diese verwendet werden.

Ausstanzen von digitalen Rollenhaftetiketten

Alternativ dazu nutzen wir von Labelprint24 einen C02-Laser zum Ausstanzen dieser digital produzierten Rollenetiketten. Dabei wird mit Zweischichten-Material gearbeitet. Der Laserstrahl wird so fein eingestellt, dass das Druckmotiv auf der oberen Schicht „angestanzt“ wird und sich sauber entgittern lässt. Das Trägerpapier der digital gedruckten Rollenetiketten bleibt beim Lasern unbeschädigt. Der extrem heiße und gebündelte Lichtstrahl des Lasers schneidet dabei durch das flache, ebene Etikettenmaterial, ohne es physisch zu beschädigen. Dabei sind unbegrenzt unterschiedliche Laser-Leistungsstärken und Geschwindigkeiten für ein Etikett programmierbar. So kann es ausgestanzt und zusätzlich zum Beispiel perforiert, nummeriert oder mit einem Text versehen werden. Eine Präzision von 0,03 mm wird durch eine automatische Zentrierung auf X- und Y-Achse über die Software erreicht, die mit zwei Fotozellen arbeitet.

Parallel zum Laserstrahl arbeitet eine Absauganlage, die Schmutz, Staub- und Materialreste einsaugt, um so die Laserstanze vor Schaden zu bewahren.

Der Vorgang des Stanzen mit einem „Messer aus Licht“ erfolgt mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Über 100 Meter Etiketten-Material können so in der Minute ausgestanzt werden. Es ergeben sich feine Schnittkonturen, und fertig ausstanzte Digitaldruck-Rollenetiketten. Da die digitalen Daten direkt vom PC zum Laser gehen, ist keine Stanzform notwendig und diese Kosten für den Etiketten-Kunden entfallen.

Dieses Verfahren eignet sich insbesondere für Kleinauflagen, da auch hier wiederum keine Stanzform benötigt wird und sich nahezu beliebige Konturen in kleinsten Auflagen preiswert herstellen lassen. Streng genommen ist die Bezeichnung Laserstanzen eigentlich nicht zutreffend. Aber im Druckbereich nennt man traditionell fast alle Laser-Schneidprozesse, die dem Material eine neue Form geben, stanzen.

Der Fortschritt der Technik im digitalen Zeitalter macht auch vor den Prozessen in der Weiterverarbeitung von Klebeetiketten nicht halt. Nicht nur haben Laserstanzen mechanische Stanzmaschinen fast komplett überflüssig gemacht, mittlerweile erreichen derartige Laser auch eine enorme Wirtschaftlichkeit.

 

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