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Etikettendruck - Papieretiketten: Teil 1

Über den Einsatz von Etiketten nach dem Etikettendruck entscheiden  besonders die Eigenschaften des Materials und die Auswahl des richtigen Klebers. Teil 1 dieses Artikels handelt insbesondere von Oberflächenmaterialien, Papieretiketten und speziellen Papieren im Bereich Etikettendruck. In Teil 2 lernen Sie mehr über Etikettendruck für Folienetiketten.

Etikettendruck

Selbstklebende Etiketten aus unserer Etikettendruckerei bestehen zumeist aus drei verschiedenen Schichten: dem Oberflächenmaterial, dem Trägermaterial und einer dazwischen befindlichen Klebstoffschicht. Diese Materialschichten werden vom Hersteller entweder auf einer Rolle (Mutterrolle) oder als Bogenware verwendet.

Hier geht es direkt zu den Materialien für Papieretiketten

Das Oberflächenmaterial zum Etikettendruck

Das Oberflächenmaterial ist die erste Schicht eines Etiketts. Diese Schicht wird beim Etikettendruck mit einem Motiv bedruckt und kann anschliessend lackiert, laminiert oder mit anderen Veredelungen versehen werden. Bei der Wahl des Etikettenmaterials sind folgende Fragen besonders wichtig und sollten vor dem Etikettendruck sorgfältig durchdacht werden:

  • Auf welche Produkte wird das Etikett angebracht?
  • Bei welcher Temperatur wird das Produkt anschliessend gelagert?
  • Wird es Feuchtigkeit, Chemikalien, Ölen oder Fetten ausgesetzt?
  • Wieviel Platz wird auf dem Etikett benötigt?

Sind diese Fragen beantwortet, geht es an die Auswahl des für Ihren Etikettendruck am besten geeigneten Materials. Obwohl es auch Etiketten aus Karton, Vlies, Leder, Textilmaterial oder Aluminiumfolie gibt, besteht die überwiegende Zahl der Selbstklebeetiketten aus Etikettenpapier oder Kunststofffolien, bzw. aus einer Kombination dieser beiden Substrate.

Klebeetiketten aus Papier

Dank seiner physikalischen Eigenschaften, wie Glanz, Beschreibbarkeit, Porosität und Luftdurchlässigkeit, lässt sich Etikettenpapier beim Etikettendruck in hervorragender Qualität bedrucken, leicht verarbeiten und gut recyceln. Papier ist ein nachwachsendes Naturprodukt und von daher für den Etikettendruck recht günstig. Allerdings hat Etikettenpapier den Nachteil, dass es sehr empfindlich auf Flüssigkeiten, Öle, Fette, Licht und mechanische Belastung (Riss und Zug) reagiert. Die Herstellung und Veredelung eines Papieretiketts entscheidet über dessen Langlebigkeit.

Ohne einen zusätzlichen Schutz auf der Oberfläche, z.B. durch einen Lack- oder Laminatbelag, ist die Haltbarkeit eines Papieretiketts begrenzt. Das gilt besonders für die Verwendung im Freien. Beim Etikettendruck mit einem Lack- oder Laminatbelag versehen, bekommen Klebeetiketten einen luxuriösen oder stylischen Look. Je nachdem für welches Laminat der Kunde sich entscheidet, kann die Etikettendruckerei einem Etikett extra Glanz verleihen oder eine Mattvariante produzieren.

Für beiden Varianten bietet unsere Etikettendruckerei bereits beschichtetes Papier mit einer matten oder glänzenden Oberfläche an, welches Sie bei der Bestellung im Onlineshop auswählen können. Dort finden Sie auch metallisierte und fluoreszierende Papiere, die eine stark erhöhte optische Auffälligkeit Ihrer Klebetiketten garantieren. Aus diesem Papier gedruckte Etiketten werden häufig als Preisetiketten oder Sonderangebots-Etiketten genutzt.

Spezialpapiere für den Etikettendruck

Im Thermodruckverfahren ist das Thermopapier eine ganz spezielle Papiersorte. Die Haftetiketten sind auf der zu bedruckenden Seite mit einer temperaturempfindlichen Schicht versehen, die unter Einwirkung von Wärme einen Farbstoff, zumeist Schwarz, ausbildet. Jeder kennt dieses Papier von der Supermarktkasse oder der Obst- und Gemüsewaage. Für Eintrittskarten, Gutscheine, Fahrscheine und Lottobelege werden beim Etiketten drucken stärkere Thermopapier-Qualitäten eingesetzt. Durch das dickere Papier, das eine höhere Toleranz gegenüber mechanischer Belastung aufweist, bleibt die Qualität des Druckbildes länger erhalten.

Ein Spezialfall unter den Papiersorten für den Etikettendruck sind Papiere mit hoher Opazität, also mit einer geringen Transparenz. Opake Papiere finden sich z.B. als Beipackzettel in Medikamentenverpackungen oder bei blickdichten Etiketten, etwa zum Überkleben von Versandetiketten, wie sie als Rücksendeetikett jeder Zalando-Lieferung beiliegen. Diese hohe Opazität wird durch die Zugabe von Füllstoffen oder durch einen höheren Holzanteil (Lignin) erzeugt wird. Sichtbares Licht und UV-Licht wird von diesem Material fast vollständig absorbiert.

Sollten Sie weitere Fragen zu den in der Etikettendruckerei Labelprint24 verwendeten Etikettenpapieren haben, wenden Sie sich einfach an die Druckexperten in unserer Hotline.

Im zweiten Teil unserer kleinen Materialkunde geht es dann um Kunststofffolien, die beim Etikettendruck verwendet werden und welche Eigenschaften die einzelnen Folienarten und die daraus produzierten Etiketten besonders auszeichnen.

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