FM-Raster

Rasterverfahren, das mit sehr kleinen Bildpunkten gleicher Größe arbeitet. Die Bildwiedergabe wird durch unterschiedlich dichte Streuung der Punkte erreicht. Lichte Bildstellen haben wenig Bildpunkte, tiefe Bildstellen mehr. Im Gegensatz dazu steuert das konventionelle amplitudenmodulierte Raster die Bildwiedergabe durch Variation der Punktgrößen und Rasterwinkel. FM-Raster sind nicht Moiré-anfällig und ermöglichen eine fotorealistische Halbtonwiedergabe. Ein "unruhiges" Bild kann in glatten Flächen, homogenen Rasterflächen oder Verläufen entstehen.

 


Die amplitudenmodulierte Rasterung (AM-Raster, linkes Bild) variiert die Helligkeit durch verschieden große Rasterpunkte. Der frequenzmodulierte Raster (FM-Raster, rechtes Bild) steuert die Helligkeit durch die unterschiedliche Anzahl der Rasterpunkte.